Slash

14.05.12

Slash

Mit seiner neuen Platte zeigt sich der Gitarren-Held von Guns N' Roses endlich wieder mit einer eigenen Band in bester Spiellaune.

2012. Neue Ausgangsposition für beteiligte Rocker. Slash hat nun eine klar aufgestellte Band unter der Flagge „The Conspirators“ mit Schlagwerker Brent Fitz
und Bassist Todd Kerns und noch viel wichtiger einer fixen Stimme. Myles Kennedy ist der richtige Vier Oktaven-Mann dafür, immerhin war er schon beim letzten Album mit an Bord und sich auch live mehr als bewährt. Für den Longplayer „Apocalyptic Love“ hat man sich Eric Valentine als Produzenten geholt. Myles Kennedy weiß um seine neue Chance am Weg zum Legenden-Status mit dieser Formation. Nach seinen Tagen mit Alter Bridge wäre die Gefahr zu groß gleich einem Joe Lynn Turner, das Schicksal einer versierten Ersatz-Stimme der Szene zu erleiden. Dafür wurden alle anderen Aktivitäten inklusive Familie auf Winterschlaf gestellt. Der Ansatz für die Sessions war klar ausgerichtet auf kompaktes Musizieren und so wurde auch im Studio gearbeitet. Gerade mal ein paar Overdubs für die Soli an Gitarren und Vox, den Rest schön pur und gerade reingerockt. Was die Scheibe stark macht. Wer glaubt, die letzte Platte der wahren Guns-Legende hat durch ihre Stargäste gewonnen, hat Slash 2012 noch nicht gehört. Das frische Material wurde merklich mit Bandgefühl erarbeitet. Abgesehen davon, dass es kaum noch überzeugende Riff-Rock-Alben in das Ohr der Allgemeinheit schaffen, ist das eine der besten Ausreden, warum man LAUT drehen muss.

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