Hilfswerk Steiermark

Hilfswerk Steiermark

Datenerfassung über Handys

„Entscheidend für uns ist die durchgehende Netzabdeckung durch A1 in der gesamten Steiermark und die kontinuierliche, partnerschaftliche Betreuung.“
Hilfswerk Steiermark, Geschäftsführer Gerald Mussnig

Das Hilfswerk Steiermark wurde 1992 unter der Obmannschaft von Reinhold Lopatka gegründet. Seitdem führt Gerald Mussnig die Geschäfte. Anfangs betreute man mit 29 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern 227 Menschen. 19 Jahre später sind daraus 960 geworden, die über 10.000 Menschen mobil und in 77 Einrichtungen versorgen. Zu den angebotenen Dienstleistungen zählen Pflege und Betreuung zu Hause, psychosoziale Dienste, Kinderbetreuung, Angebote für Menschen mit Behinderung, Drogenberatung, Jugendarbeit oder ein mobiles Menüservice.

Die Aufgabe: Anbindung des Außendienstes
„Im Mittelpunkt unserer Arbeit stehen der Mensch und seine Bedürfnisse“, sagt Geschäftsführer Gerald Mussnig. „Eine flexible, betriebswirtschaftliche Organisation sichert die wirtschaftliche Grundlage unserer Betreuung.“ Die IT unter der Leitung von Bernd Weinzierl betreut mehr als 900 User an 40 Standorten. Die IT ist verantwortlich für Planung, Inbetriebnahme und Wartung der Informations- und Kommunikations- technologie, der Implementierung von Programmen und von EDV-Lösungen. „Wir standen vor der Aufgabe, unsere Außendienstmitarbeiterinnen und -mitarbeiter besser mobil an unser Datennetz anzubinden. Mit dem bisherigen Provider kam es zu Netzausfällen, insbesondere in der Oststeiermark war die Netzabdeckung unzureichend“, sagt Weinzierl. „Deshalb wollten wir den Provider wechseln, aber unseren bestehenden Cisco Call­manager in die neue Lösung integrieren.“

Die Lösung: Mobile Datenerfassung
Mit A1 besteht ein seit Jahren gewachsenes, partnerschaftliches Verhältnis. Hilfswerk Steiermark bezieht von A1 eine MPLS-Vernetzung mit Quality of Service an über 40 Standorten mit einer Lichtwellenleiter-Anbindung in der Grazer Zentrale und einem zentralen Internet Outbreak sowie einem Datenbackup in das Rechenzentrum von A1. Auch die Festnetztelefonie bezieht das Hilfswerk über A1. „Das war und ist die ausfallsichere Grundlage für all unsere IKT-Strukturen“, sagt Gerald Mussnig.

Auf dieses hochperformante Datennetz greift jetzt auch der Außendienst über Handyapplikationen zu. Damit das möglich ist, wurde die Zentrale in Graz zunächst redundant angebunden und das MPLS-Netz hinsichtlich des Einsatzes der mobilen Applikationen im Bereich Pflege adaptiert.  Dann wurde das gesamte Mobilnetz mit rund 600 SIM-Karten auf das A1 Mobil Corporate Network umgestellt.
Da dabei auch die Rufnummern geändert wurden, wurde für drei Monate A1 New Number Notification installiert. Dieser Service informiert alle Anrufer auf der alten Mobilfunknummer darüber, dass der Kunde eine neue Nummer hat und leitet das Gespräch auf die neue Nummer weiter. Der Anrufer erhält eine SMS mit der neuen Rufnummer und kann diese bequem abspeichern. Auch der angerufene A1 Teilnehmer erhält eine SMS mit der Information über einen Anruf auf der alten Mobilnummer. „Dieser Service stellt unsere Erreichbarkeit sicher“, sagt Gerald Mussnig.

Die Mitarbeiterinnen und -mitarbeiter wickeln ihre Dienstplanung und die Datenerfassung vor Ort mittels agilion mobile über ihr Handy ab: Dort werden Fahrtzeiten, genaue Leistungen und die Betreuungszeit eingegeben und sofort in die Zentrale überspielt, wo sie von der EDV erfasst werden. Die Mitarbeiterin bzw. der Mitarbeiter bekommt über das Handy die jeweils aktuelle Dienstplanung und Kundendaten überspielt. Sollte einmal die mobile Datenübertragung gestört sein – was trotz optimaler Netzabdeckung in einem engen steirischen Gebirgstal oder aufgrund technischer Störungen am Gerät immer mal passieren kann – werden die Daten zwischengespeichert, bis die Datenübertragung wieder funktioniert. „Die Übertragung muss sicher und zuverlässig sein“, sagt Gerald Mussnig. „Denn schließlich handelt es sich hier um sensible Daten aus dem Gesundheitsbereich.“
Geschäftsführer Gerald Mussnig betont die jahrelange gute Zusammenarbeit mit A1: „Wir haben mit Michael Madrutner einen Großkundenbetreuer, der regelmäßig Kontakt zu uns hält und unsere Branche gut kennt. Mit ihm können wir über unsere Anforderungen sprechen, er weist uns auf neue technische Möglichkeiten hin. So entstehen im Gespräch die besten Lösungen.“

Eingesetztes Service