Steiermärkische Landesregierung

Land Steiermark

Rechenzentrum ausgelagert

„Unsere Server nutzen eine optimal ausgebaute Infrastruktur. Sie werden rund um die Uhr betreut. Das garantiert uns höchstmögliche Verfügbarkeiten.“
Werner Thaller, Leiter der Fachabteilung 1B, Landesregierung Steiermark

Das Amt der Steiermärkischen Landesregierung mit rund 12.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern verwaltet ein Landesbudget von rund fünf Milliarden Euro. Die Fachabteilung 1B - Informationstechnik ist für Planung, Infrastruktur und den Betrieb der gesamten Informationstechnik in der Landesverwaltung zuständig.
Aus Gründen der Effizienz und Kosteneinsparung laufen immer mehr Prozesse in der Verwaltung digital ab. Die Bürgerinnen und Bürger nutzen die Angebote des E-Government. So werden bereits mehr als zwei Drittel der Neuanträge beim Familienpass online getätigt. Über 9.000 Benutzer an mehr als 200 Standorten und in der EU-Außenstelle in Brüssel sind auf die Dienste des Landes-Rechen­zentrums in Graz angewiesen. 
Deshalb wird eine ausfallsichere IT- und Telekommunikations-Infrastruktur immer wichtiger. Neben der Ausstattung mit Hardware und Softwarelösungen zählt dazu auch eine optimale Infrastruktur hinsichtlich Energieversorgung, Klimatisierung und Sicherheit im Rechenzentrum. Seit 1991 betreibt die Fachabteilung 1B ein Rechenzentrum in der Grazer Hofgasse, das aus Platzgründen nicht mehr erweitert werden konnte. Es wären auch umfangreiche Investitionen in die Haustechnik erforderlich gewesen. Der Aufbau eines neuen Standortes wäre aufgrund der hohen Anforderungen an die Infrastruktur zu teuer gekommen. Deshalb wurde die Anmietung von Räumlichkeiten in einem mehrstufigen EU-­weiten Auswahlverfahren ausgeschrieben. 

Housing mit A1
A1 konnte mit zwei Hauptargumenten punkten: Umfangreiche Erfahrungen im Betrieb von Rechenzentrums-Infrastrukturen und eine eigenes ideal gelegenes, bestens ausgestattetes Rechenzentrum in der Grazer Ägydigasse. Dort stehen jetzt 90 landeseigene Server mit einer Netto-Speicherkapazität von 150 Terrabyte. Das entspricht dem Speicherplatz von 32.000 DVDs oder 187.500 CD-Rom. Die Server nutzen eine in puncto unterbrechungsfreier Energierversorgung, Klimatisierung und Sicherheit optimal ausgebaute Infrastruktur. Sie werden von zertifizierten Technikern betreut. „Das garantiert uns höchstmögliche Verfügbarkeiten“, sagt Werner Thaller, Leiter der Fachabteilung 1B. 
Eine weitere Erhöhung der Ausfallsicherheit wird durch die Verteilung der Ressourcen auf zwei ­Standorte erreicht: Der alte Standort in der Hof­gasse bleibt als Backup bestehen. Über leistungs­fähige Datenleitungen mit einer Kapazität von ­
10 Gbit/s sind die Rechenzentren verbunden und können Daten überspielen. Auch diese Datenleitung ist aus Sicherheitsgründen auf getrennten Wegen doppelt ausgeführt.
„Nutznießer der höheren Servicequalität sind alle Dienststellen des Landes, die Bezirksverwaltungsbehörden, aber auch ausgegliederte Organisationseinheiten wie das Universalmuseum Joanneum und andere externe Verwaltungseinheiten wie etwa Pflichtschulleitungen oder unsere Landesvertretung in Brüssel“, sagt Uwe Lafer, der Leiter des Referates Infrastruktur in der Fachabteilung 1B. Projektleiter Paul Williere ergänzt: „Aber natürlich auch alle Bürgerinnen und Bürger unseres Bundeslandes, die rund um die Uhr einen störungsfreien Zugang zum Internetangebot des Landes Steiermark erwarten.“

Die Vorteile mit A1
A1 agiert als Gesamtanbieter von allen geforderten Bereichen der Outsourcing-Lösung: WAN, LAN, Housing und Services. Es musste nichts zugekauft werden. A1 garantiert außerdem einen durchgehenden Servicelevel, hohe Verfügbarkeit und steht dem Amt der Landesregierung vom ­Erstangebot bis zum laufenden Betrieb zur Seite.
Die Lösung ist jederzeit erweiterbar – man rechnet im Amt der Landesregierung mit einer Verdopplung der Stellfläche in den kommenden Jahren. „Wir haben mit A1 einen kompetenten Partner für die Landes-IT gewonnen, mit dem wir langfristig zusammenarbeiten können“, sagt Werner Thaller vom Amt der Landesregierung. 


Die Organisation: Amt der Steiermärkischen Landesregierung
Über 9.000 BenutzerInnen an rund 200 Standorten sind auf die Dienste des Landes-Rechenzentrums angewiesen. Die BürgerInnen nutzen mit E-Government eine digitalisierte Form der Verwaltung.

Die Aufgabe: Erweiterung der IT-Kapazitäten
Im Lauf der letzten Jahre bietet die Landesregierung immer mehr Dienste über das Internet-Portal der Landesverwaltung an. Das eigene Rechenzentrum konnte nicht mehr erweitert werden, der Aufbau eines neuen Standorts wäre zu teuer geworden.

Die Lösung: Housing von 90 Servern
A1 kann die Anforderungen der Landesregierung im Rechenzentrum vor Ort in Graz optimal erfüllen: In der Ägydigasse stellen jetzt 90 landeseigene Server eine Netto-Speicherkapazität von 150 TByte zur Verfügung.

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