Raiffeisen

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Ausfallsicheres Netzwerk

„Videoconferencing, IP-Telefonie und interaktive E-Learning-Livesessions laufen in Echtzeit über das ausfallsichere, skalierbare Datennetz von A1, das wir für die Raiffeisen-Banken in Tirol betreiben.“ Florian Lang, Netzwerk-Telekommunikation Tirol, LOGIS IT Service GmbH

Knapp dreihundert Bankfilialen sowohl mit einem hoch verfügbaren LAN (Local Area Network) als auch mit einem flexibel skalierbaren WAN (Wide Area Network) auszustatten, ist keine leichte Aufgabe. Auf welche Technologie soll man setzen? Wie viel Bandbreite braucht man wirklich? Wie viel in einigen Jahren? Wie sehen die Ausfallszenarien aus? Was ist wirtschaftlich sinnvoll und technisch machbar? Zudem geht man im Bankengeschäft häufig mit sensiblen Daten um, die vor unberechtigtem Zugriff geschützt werden müssen.

Für die Raiffeisen-Landesbank Tirol AG arbeiten drei IT-Dienstleister zusammen: Die RRZ Raiffeisen Rechenzentrum Tirol GmbH ist eine 100-Prozent-Tochter der Landesbank, die sowohl an der LOGIS IT Service GmbH als auch an der RACON West Software GmbH beteiligt ist. RACON entwickelt nicht nur Softwareprodukte für die Raiffeisengruppe, sondern auch für weitere Banken und Bankengruppen. LOGIS entwirft, entwickelt, betreibt und überwacht unter anderem die gesamte Netzwerk-Infrastruktur (WAN, LAN), alle zentralen und dezentralen IP-Telefoniekomponenten sowie alle Server- und Clientsysteme für 270 Bankstellen der Raiffeisen-Landesbank Tirol und der Tiroler Raiffeisenbanken.

WAN und LAN für zeitkritische Anwendungen
Florian Lang, Prokurist bei LOGIS IT, kennt die Anforderungen an heutige Datennetze: „Neue Kommunikationstechnologien, immer komplexer werdende Finanzanwendungen, steigende Sicherheitsanforderungen sowie neue technologische Möglichkeiten bei gleichzeitigem Kostendruck erfordern neue, komplexe und vor allem flexible IT-Lösungen.“ Im Fall der Raiffeisen-Bankengruppe Tirol ging es um die Verknüpfung von Clients und Servern in 270 Filialen, die Vernetzung untereinander und eine Anbindung mit komfortablen Bandbreiten an das Raiffeisen Rechenzentrum in Innsbruck. Es galt die Einbindung von Kommunikationslösungen wie E-Learning, IP-Telefonie, Videoconferencing und Collaboration bei der Planung zu berücksichtigen.

Die hohe Verfügbarkeit garantiert A1 über SLAs. Es kommt bei der Übertragung der Daten in Echtzeit zu sehr geringen Verzögerungszeiten (Latenzen). „Das ist wichtig, weil wir viele Anwendungen einsetzen, die zeitkritisch sind“, sagt Florian Lang. „Intensive Projektabstimmungen wickeln wir über Video­Conferencing ab, das reduziert unsere Reisekosten.“ Außerdem nutzen die Raiffeisenbanken in Tirol eine E-Learning-Plattform für die Aus- und Weiterbildung bei neuen Bankprodukten. Auch die IP-Telefonie, die kostengünstig über das Datennetz läuft, ist zeitkritisch.

„Wir benötigen flexible, skalierbare Bandbreiten“, erklärt Florian Lang. Deshalb hat er sich für ein A1 Etherlink Virtual Private Netz entschieden, das Any-to-Any LAN-Verbindungen mit Ethernet-Schnittstellen nutzt. „Ethernet ist für uns der Standard der Zukunft“, sagt Florian Lang. „Da verfügen wir und A1 über ein breites Know-how. Damit harmonisieren wir verschiedenste Schnittstellen und unterschiedliche Protokolle.“ Dieses Netz bietet skalierbare Bandbreiten, eine zuverlässige, ausgereifte Technologie, hohe Verfügbarkeit und optimale Latenzzeiten. Als virtuelles privates Netz bietet es zudem mehr Sicherheit im öffentlichen Netz. Eine zusätzliche technische Segmentierung über VPLS-Instanzen sorgt dafür, dass im Störungsfall nicht gleich das gesamte Netz betroffen ist.

Hohe Bandbreiten
„So ein flächendeckendes Netz konnte uns in Tirol nur A1 anbieten“, erklärt Florian Lang. „A1 erstellt für uns laufend einen Ausbau und die nötigen Updates. Das ermöglicht uns hohe Bandbreiten bis an die Edge-Bereiche. Wir haben jetzt geringere Paketlaufzeiten, mehr Bandbreite und bekommen regelmäßig sehr kompetente Netzanalysen von unserem Provider. Alle unsere Anforderungen, insbesondere in Hinblick auf datenintensive und zeitkritische Applikationen, konnten in enger Zusammenarbeit mit den A1 Spezialisten und unseren eigenen Netzwerk System Engineers rasch und ohne größere Probleme umgesetzt werden“, fasst ein zufriedener Florian Lang zusammen. Um die Umschaltung vom alten auf das neue Raiffeisen-Netz mit geringen Ausfallszeiten zu garantieren, mussten die jeweiligen Umstellungsschritte sehr detailliert geplant werden.

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