Ausbauvarianten

Ausbauvarianten des Glasfasernetzes

Von Kupfer zu Glasfaser

Beim Ausbau der Übertragungsnetze mit Glasfasertechnologie unterscheidet man unterschiedliche Varianten, je nachdem wie weit die Glasfaserleitungen zu den Haushalten reichen.

 

Fiber to the Exchange
Bei der Ausbauvariante FTTEx werden Glasfaserleitungen bis zur Vermittlungsstelle eines Anschlussbereiches verlegt. Diese Vermittlungsstellen befinden sich meist im Zentrum eines Ortsverbundes.

Die Kupferleitungen bleiben dabei unverändert bestehen, nur die Übertragungseinrichtungen in der Vermittlungsstelle werden mit VDSL-Technologie ausgerüstet, um höhere Geschwindigkeiten als ADSL zu ermöglichen. Die Haushalte im Umkreis von einigen hundert Metern rund um die Vermittlungsstelle profitieren von höheren Datenraten zwischen 16 und 30 Mbit/s.

Weiter entfernte Haushalte können wegen der zu hohen Signaldämpfung am Kupferkabel diese Werte nicht erreichen. Diese Ausbaumaßnahme ist in Österreich weitgehend abgeschlossen.
 

 

Fiber to the Curb
Steht eine Vermittlungsstelle in einem größeren Ortsverbund mit mehreren Kilometern im Durchmesser, werden zusätzliche Schaltstellen errichtet, die ihrerseits an das Glasfasernetz angebunden werden.

Mit dieser Ausbauvariante werden daher weiter entfernte Haushalte mit höheren Datenraten versorgt. Diese Ausbaumaßnahme kommt derzeit in zahlreichen Gebieten zur Anwendung und eignet sich gut für die Versorgung eines ganzen Ortsverbundes.

 

 

Fiber to the Home


Dies ist die leistungsfähigste, aber auch aufwändigste Ausbauvariante. Hierbei werden die Glasfaserleitungen bis in die Wohnung verlegt. Diese Variante kommt bevorzugt beim Neubau von Siedlungen oder Mehrparteienhäusern zur Anwendung.

 


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