Grüne Mobilität

Grüne Mobilität - Datenverkehr statt Straßenverkehr

Mehr als 1.200 Netzwerk- und ServicetechnikerInnen sind täglich im Dienst der A1 Kundinnen und Kunden unterwegs; auch Geschäftsreisen im In- und Ausland stehen für viele A1 MitarbeiterInnen an der Tagesordnung. Gemäß dem Motto „Datenverkehr statt Straßenverkehr“ bemüht sich A1, mit verschiedenen Maßnahmen Fahr-, Flugkilometer und Treibstoffeinsatz zu senken und vermehrt alternative Antriebsmodelle einzusetzen. Das steigert den effizienten Energieeinsatz und ist ein wichtiger Baustein am Weg zur CO2-Neutralität. Mit dem Ausbau von Telefonzellen zu Stromtankstellen unterstützt A1 auch die E-Mobilität in Österreich.

Mit einem Plus von 7,6 Millionen Tonnen Kohlendioxid-Äquivalent (54%) wurde der stärkste Anstieg der jährlichen Treibhausgas-Emissionen seit dem Jahr 1990 verzeichnet, vorwiegend verursacht durch den Kfz-Verkehr.*

Um die von der EU gesetzten Klima- und Energieziele zu erreichen, muss an vielen Stellschrauben gedreht werden: effizientere Fahrzeuge, neue Technologien, aber auch eine Verringerung der mit dem Auto gefahrenen Kilometer sind dringend nötig.*

* Klimaschutzpotenziale von Datenmobilität. VCÖ, Wien 2014

 

Die neuen Stromtankstellen

Seit 2010 unterstützt A1 mit dem Ausbau von Telefonzellen zu Stromtankstellen die Verbreitung der E-Mobilität. An mehr als 30 Ladestationen in ganz Österreich können Elektrofahrzeuge unterwegs einfach aufgeladen werden.
Stromtankstelle
Die neue Generation ist bereits mit Photovoltaikpaneelen ausgestattet und erzeugt Strom, der direkt verbraucht wird. Die Nutzung der Stromtankstellen ist kostenlos.

Insgesamt testen wir derzeit im eigenen Fuhrpark rund 50 Fahrzeuge mit alternativen Antriebstechnologien, wie Erdgas-, Elektro- und Hybridfahrzeuge. Mehr Infos

 

 
Die Zukunft der E-Mobilität

Als Mitglied von Austrian Mobile Power (AMP), der größten österreichischen Plattform für Elektromobilität, ist A1 auch am geförderten Forschungs- und Entwicklungsprojekt „EMPORA 2“ beteiligt.

2012 hat A1 zudem einen Vertrag mit der Wiener Modellregion für Elektromobilität unterzeichnet und sich darin zum Bau weiterer E-Ladestellen und zum Kauf weiterer Elektroautos für seinen Fuhrpark verpflichtet. Die A1 Tochter paybox setzt ihre Aktivitäten im Forschungsprojekt BALLADE 2 „next generation e-charging“ fort.

Aufbauend auf früheren Forschungsergebnissen arbeitet das Team an der Weiterentwicklung der Elektromobilität. Dabei stehen nicht nur die Ladeinfrastruktur selbst, sondern auch die neuesten Anforderungen an die Elektromobilität rund um die Ladung von Strom für E-Fahrzeuge im Mittelpunkt der Forschung.

Innovative Logistikkonzepte

Mehr als 1.200 Netzwerk- und ServicetechnikerInnen sind täglich im Dienste der A1 Kundinnen und Kunden unterwegs. Sie legen rund 44 Millionen Kilometer pro Jahr zurück. Das entspricht 115 Mal der Strecke von der Erde bis zum Mond.

A1 FuhrparkUm die gefahrenen Kilometer zu senken, hat A1 die Logistikbelieferung neu durchdacht und organisiert: Die ServicetechnikerInnen fahren nur mehr maximal 10 Kilometer bis zum nächsten Materialdepot. Auftragsmaterial wird über Nacht angeliefert. So sparen wir rund 1 Million Fahrkilometer und 200 Tonnen CO2 jährlich ein.

 

Öko-Fuhrpark und Fahrtrainings

2012 gingen bei A1 sowohl die Jahreskilometerleistung um 84.300 km als auch der Gesamttreibstoffverbrauch um 2% zurück. Nicht zuletzt trägt dazu der modernisierte Fuhrpark bei.

FuhrparkFahrzeuge mit „Ad Blue Technology“ brauchen im Vergleich zu Fahrzeugen mit herkömmlichen Antrieben mindestens einen halben Liter auf 100 km weniger Treibstoff. Rund 500 Fahrzeuge wurden auf „Ad Blue“ umgestellt – und damit jährlich 847 Tonnen CO2 gespart. Bei Öko-Fahrtrainings in Theorie und Praxis trainieren A1 MitarbeiterInnen eine vorausschauende, ökonomische Fahrweise.

 

 

 

Zur Arbeit radeln

Für Außentermine stehen jenen, die lieber auf zwei Rädern unterwegs sind, E-Bikes, Segways und mehrere Fahrräder  zur Verfügung. 2012 nahm A1 an der Aktion „Österreich radelt zur Arbeit“ teil. 37 Teams in ganz Österreich beteiligten sich daran und legten allein im Monat Mai 23.789 Kilometer mit dem Rad zurück. Auch die „Raddoktoren“, die im Frühjahr Fahrräder kostenlos überprüfen und reparieren, fördern die nachhaltige Mobilität bei A1.

Videokonferenz statt Flugreise

Mehr als 1 Million Geschäftsreisen ins Ausland haben die ÖsterreicherInnen 2012 unternommen. Würde jede fünfte Reise durch eine Videokonferenz ersetzt, könnten rund 90.000 Tonnen CO2 vermieden werden.*

Videokonference A1 MitarbeiterInnen ersetzen Geschäftsreisen vermehrt durch virtuelle Meetings, die in sogenannten „Telepresence“- oder Videokonferenzräumen via Kamera und Internetverbindung abgehalten werden.

So haben wir dank 6.000 solcher „virtueller Meetings“ 2013 bereits rund 3 Millionen Flugkilometer und rund 546 Tonnen CO2 eingespart.


 

Das Büro zu Hause

Die Möglichkeiten des Home Office sind in Österreich bei Weitem noch nicht ausgeschöpft, hielt der Verkehrsclub VCÖ in einer Studie fest. Nur jede/r Zehnte arbeitet derzeit in Österreich zumindest einen Arbeitstag pro Woche von zu Hause aus. Pro Jahr könnten in Österreich bei vermehrten Home Office Lösungen rund 840 Millionen Fahrzeugkilometer eingespart werden, so der VCÖ.*

Softwarebasierte Lösungen für Audio, Web- und Videokonferenzen - wie A1 Austria Lync oder Sharepointservice - erleichtern Arbeiten von unterwegs oder vom Home Office aus. Sie ermöglichen es, auf Knopfdruck mit anderen in Kontakt zu treten und Dokumente gemeinsam online zu bearbeiten ohne den Schreibtisch verlassen und am gemeinsamen Tisch sitzen zu müssen. Auch A1 MitarbeiterInnen nützen diese flexiblen und klimafreundlichen Modelle und Lösungen der virtuellen Arbeitswelt.

* Klimaschutzpotenziale von Datenmobilität. VCÖ, Wien 2014
Umwelterklärung 2013

A1 Support Community A1 Blog A1 Facebook Page @A1Telekom A1 YouTube Channel A1 auf Google+