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Klimafreundlich unterwegs

 

Moderne Mobilitätskonzepte setzen an unterschiedlichen Hebeln an. Zum einen geht es darum, die Anzahl der gefahrenen Kilometer mithilfe neuer Logistik-Konzepte und intelligenter Navigationssysteme zu senken. Weitere Hebel sind der Einsatz emissionsärmerer Fahrzeuge in Verbindung mit dem Aufbau eines entsprechenden Tankstellennetzes für emissionsarme Antriebe. Zum anderen können sie helfen, Reisen und Transporte überhaupt zu reduzieren oder zu vermeiden, wie etwa durch vermehrten Einsatz von Videokonferenz-Systemen oder Remote-Wartungen. „Datenverkehr statt Straßenverkehr“ lautet ein gängiges Motto zur Verringerung des Transport- und Verkehrsaufkommens. Aktuelle Zahlen des WWF zeigen, dass der CO2-Ausstoß in Österreich in einem Jahr durch den Einsatz von Teleworking und Videokonferenzen statt Geschäftsreisen um 450000 t reduziert werden könnte. Dies entspricht dem CO2-Aufkommen von 300.000 Pkws.

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Datenverkehr statt Straßenverkehr

Als erstes Unternehmen in Österreich hat A1 2010 österreichweit 8 Standorte mit der High-End-Videokonferenzlösung „Telepresence“ ausgerüstet. Insgesamt stehen den A1 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für virtuelle Meetings 8 Telepresence-Räume, 15 Videokonferenzräume sowie 6 öffentliche Videokonferenzräume in Österreich zur Verfügung. Für Businessmeetings mit Tochterunternehmen in Zentral- und Osteuropa stehen insgesamt 38 Videokonferenzräume von Zagreb über Belgrad und Sofia bis Minsk offen.

A1 setzte sich das Ziel, ein Viertel der rund 8.000 eintägigen Geschäftsreisen – und damit 150 Tonnen CO2 im Jahr – durch Telepresence und Videoconferencing einzusparen. 2011 wurden dies mehr als erfüllt, nachdem fast 3.000 Meetings per Videokonferenz abgehalten wurden. Dies entspricht einer Einsparung von 380 Tonnen CO2.

Telefonzellen werden zu Stromtankstellen

E-Mobility ist eines der interessantesten Zukunftsthemen. Nur wenn wir Mobilität neu denken, wird es gelingen die Klimabilanz positiv zu verändern. A1 ist Mitglied der Austrian Mobile Power (AMP) und unterstützt die Verbreitung von E-Mobilität mit dem Ausbau von Telefonzellen zu Stromtankstellen. Die bestehende Infrastruktur wird genutzt und Telefonzellen werden zu Stromtankstellen ausgestattet. Seit Mai 2010 hat A1 in ganz Österreich rund 30 Ladestationen für E-Fahrzeuge errichtet. E-Fahrzeuge wie E-Scooter und E-Fahrräder können so unterwegs aufgeladen werden.

Umweltbewusster Fuhrpark mit alternativen Antriebssystemen

A1 hat seinen Fuhrpark mit e-Mobility Fahrzeugen erweitert. So fahren neben 14 Erdgasautos auch der rein elektrisch betriebene Tesla, ein Citroen C-Zero und Berlingo, ein E-Smart sowie ein E-Scooter, drei Segways und 20 E-Bikes auf der Basis von Strom und Muskelkraft.

Als einer der größten Fuhrparkbetreiber Österreichs ist A1 in der Verantwortung, den Verbrauch von Treibstoff kontinuierlich zu senken. Dies beinhaltet Maßnahmen wie Downsizing, Öko-Fahrtraining aber auch konsequente Beobachtung und die Analyse der perfekten Fahrzeuge für alle Fahrzeug-Anforderungsprofile.

Handy-Tickets für öffentliche Verkehrsmittel und Parken

A1 bietet durch sein Unternehmen Paybox das Erstellen und Bezahlen von Tickets für Parkplätze und öffentliche Verkehrsmittel via Handy an. Derzeit bezahlen rund 5 Millionen private Vertragskunden aller Mobilfunkanbieter mit dem Handy. Das spart Papier und Zeit.