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Anlagenhacking

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Telefonanlagen: Hacker aussperren

Per Telefon können Hacker oft spielend leicht ihren kriminellen Tätigkeiten nachgehen.

Gehackte Telefonanlagen gehören zu den unterschätzten Gefahren im Kommunikationsalltag eines Unternehmens. Die daraus resultierenden, unerwünschten Anrufe zu kostenpflichtigen Rufnummern im Ausland können im schlimmsten Fall hohe Mehrkosten verursachen. Mit einer Reihe simpler Gegenmaßnahmen lässt sich das sogenannte „Anlagenhacking“ allerdings leicht verhindern.

Das kann ganz schön ins Geld gehen: Alles beginnt mit einem Anruf außerhalb der Geschäfts- und Bürozeiten. Der oder die Anrufende landet in der Mailbox und nutzt die oft vorhandene Möglichkeit einer Fernwartung nach Eingabe eines Passwortes. Das Problem dabei: Diese persönliche Identifikationsnummer (PIN) wird von gar nicht wenigen Anwenderinnen und Anwendern auf Standardwerten wie „0000“ oder „1234“ belassen. Klar, dass Telefon-Hackerinnen und -Hacker in so einem Fall leichtes Spiel haben. In der Folge besteht unter anderem meist auch die Möglichkeit einer automatischen Anrufweiterleitung auf Nebenstellen, Servicenummern oder andere Rufnummern im Ausland. Und genau das nutzen die Telefonanlagen-Hackerinnen und -Hacker aus: Schon bald werden von der Firmen-Telefonanlage aus stundenlange Anrufe zu teuren, kostenpflichtigen Rufnummern im Ausland generiert. Das Unternehmen hat den oft finanziell gar nicht unerheblichen Schaden und die kriminellen Betreiberinnen oder Betreiber dieser Nummern reiben sich die Hände.

Upgrade von Passwort und Software

Die gute Nachricht: Es ist ganz einfach, das Sicherheitsniveau der eigenen Telefonanlage mit einer Reihe simpler Sofortmaßnahmen zu erhöhen:

  • Ändern Sie etwaige Standard- oder System-Passwörter für Sprachboxen und Fernwartung.
  • Verwenden Sie möglichst komplizierte Passwörter und ändern Sie diese regelmäßig.
  • Deaktivieren oder begrenzen Sie kritische Funktionen (Anrufweiterleitung).
  • Begrenzen Sie die Anzahl möglicher Fehlversuche bei falscher PIN-Eingabe.
  • Weisen Sie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf die mögliche Gefahr hin.
  • Sperren Sie allenfalls kostenpflichtige Rufnummern oder bestimmte Ländervorwahlen.

Darüber hinaus empfiehlt Ihnen A1 eine Aktualisierung Ihrer unternehmenseigenen Telefonanlage. Nur die neuesten Softwareupgrades beziehungsweise die aktuellste Softwareversion des Herstellers bietet Angreiferinnen und Angreifern sowie Kriminellen bestmöglich die Stirn. Neben dem optimalen Schutz vor Anlagen-Hacking (gelegentlich auch als „Phreaking“ bezeichnet) hat ein schnelles Hochrüsten auch noch weitere Vorteile: Einerseits sind Sie so stets optimal auf zukünftige Lösungen wie neue Endgeräte und Applikationen vorbereitet. Und andererseits ist dadurch ein höchstmögliches Maß an Kompatibilität zu „All-IP“ (der einheitlichen Umstellung von Übertragungstechniken in Telekommunikationsnetzen auf die Basis des Internet-Protokolls, IP) garantiert.

Sicher und Fit für die Zukunft

Die Kommunikationstechnik entwickelt sich in der Tat permanent weiter. Technische Neuerungen wie Internet-Telefonie (Voice over IP, VoIP) oder die Integration von internetbasierten Anwendungen in Telekommunikationskonzepten ändern aber die Anforderungen an die Sicherheit ebenso wie die weit verbreitete Nutzung von mobilen Endgeräten. VoIP-Systeme beispielsweise müssen ebenfalls – etwa mit einer Voice-fähigen Firewall – geschützt werden. Doch egal um welche Art von Bedrohung oder neuer Herausforderung es auch gehen mag: A1 hilft Ihnen und Ihrem Unternehmen zuverlässig dabei, Ihr Telekommunikationssystem sicher und fit für die Zukunft zu machen. Größtmögliche Sicherheit und gesteigerte Leistungsfähigkeit für den Geschäftsalltag werden so perfekt vereint. Auch (aber nicht nur), damit Telefon-Hackerinnen und -Hacker sowie andere Kriminelle keine Chance mehr haben.

Unsere Empfehlung: Sprechen Sie am besten bald mit Ihrem persönlichen A1 Kundenbetreuer. Er oder sie hat die aktuellsten Tipps, um Ihre Telefonanlage noch sicherer und leistungsfähiger zu machen.

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