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Digitale Zäune, digitale Augen

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Mann mit Smartphone am Feld

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Die 5 besten grünen Start-ups

Klimaschutz ist eine ernste Sache, aber auch eine Chance für unsere Wirtschaft. Fünf heimische Start-ups haben mit überzeugenden klimaschonenden Geschäftsideen die Herausforderung angenommen.

Temperaturanstieg, zunehmende Trockenheit, Überflutungen, Vermurungen … die ersten Folgen der Klimaveränderung sind spürbar. Klimaschutz ist eine Frage des Überlebens, aber auch eine enorme Chance für Österreichs Wirtschaft. So entstehen zahlreiche Möglichkeiten für neue Dienstleistungen und modernste Technologien. Klimaschutz fordert neues Denken, Kreativität, innovative Geschäftsmodelle. Da sind vor allem Start-ups im Vorteil. Dass Erfolg beim Klimaschutz und wirtschaftlicher Erfolg Hand in Hand gehen können, zeigen etliche heimische Jungunternehmen. Wir stellen Ihnen fünf Start-ups vor, die bei Greenstart – der Start-up-Initiative des Klima- und Energiefonds – überzeugt haben.

Mehr Biodiversität mittels App

Die Landwirtschaft ist vom Klimawandel stark betroffen, trägt aber auch ihren Teil als Verursacher dazu bei. Eine klimawirksame Maßnahme sind Hecken an den Rändern der Felder. Sie erhöhen die Biodiversität, reduzieren den Bedarf an Pflanzenschutzmitteln durch natürliche Fressfeinde, lagern erheblich mehr CO2 ein – und steigern den Ertrag durch mehr Wildbestäuber. Die Micro-Macro App scannt, analysiert und bewertet die Biodiversität der Felder, Hecken und Ackerrandstreifen. Bei geeigneten Daten kann der Landwirt mit ein paar Klicks die entsprechende Förderung beantragen.

Sonnenstrom für jedermann

Um seinen eigenen grünen Strom per Photovoltaikanlage zu produzieren, braucht man normalerweise eine fachmännische Installation. Das kleine Kraftwerk SolMate besteht aus Photovoltaik und Speicher. Es wird lediglich an eine gewöhnliche Steckdose gesteckt. Schon kann der Sonnenstrom über die normalen Stromleitungen in der gesamten Wohnung genutzt werden. Diese kleine Photovoltaikanlage für den Balkon wurde von E²T entwickelt – einem Spin-off der TU Graz. Eine ausgeklügelte Technologie steuert die entsprechende Stromzufuhr von SolMate.

Das Fahrrad wird noch umweltfreundlicher

Mit dem Fahrrad durch die Natur

Fahrradrahmen aus Kunststoff senken C02-Emissionen.

Jährlich werden weltweit etwa 130 Millionen Fahrradrahmen produziert. Das Start-up Plastic Innovation will Fahrräder und deren komplettes Herstellungsverfahren grundlegend revolutionieren. Mittels Spritzgussverfahren werden die Fahrradrahmen aus recycle- und wiederverwertbaren Kunststoffen in einem unverwechselbaren Design hergestellt – und das in weniger als einer Minute. Fahrradrahmen aus Kunststoff statt aus Edelstahl oder Aluminium könnten die Produktionskosten und die CO2-Emissionen um 50 Prozent senken.

Kompost aus der Toilette

Laufevents, Musik-Festivals, Kirtage – zahlreiche Veranstaltungen wären ohne Mobiltoiletten nicht machbar. Oft ist dort aber Chemie pur im Einsatz. öKlo hat einen umweltschonenden Prozess für Mobiltoiletten entwickelt. Da werden Fäkalien zu einwandfreiem, schadstofffreiem Kompost. Die Hinterlassenschaften müssen nicht einmal mühevoll und mit hohem Energieaufwand geklärt werden. Die Toilette kommt ohne Wasserspülung aus. Sägespäne ersetzen die Funktion der Chemie. Hinzu kommt: Die Kabinen sind aus Holz und nicht aus Plastik.

Nachhaltige Frauengesundheit

Die diplomierte Sexualpädagogin Sabine Fallmann-Hauser hat eine nachhaltig produzierte Stoff-Slipeinlage auf den Markt gebracht. Meine Wollke heißt sie. Sie ist wiederverwertbar, verrottet in wenigen Monaten und kommt ohne Chemikalien, Duftstoffe und Weichmacher aus. Ein Beitrag zum Umweltschutz und für die Frauengesundheit.

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