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A good day in the homeoffice

Homeoffice bedeutet, den Tag in Arbeitspakete zu takten – in strukturierte Einheiten, die man auch einhalten sollte bzw. manchmal auch muss.

Homeoffice ist mehr als Arbeiten daheim. Es bedeutet Selbstorganisation und -reflexion.

Es war eine erzwungene Liebe, keine auf den ersten Blick: Fast keiner wollte – das war in den 1990ern nicht anders als heute – unbedingt Redakteure fix anstellen, schon gar keine Jungspunde. Also: daheim arbeiten, Artikel liefern, Rechnung stellen, ein klassisches Redaktionsbüro. Heute nennt man das Content-Editing. Und die Arbeitsweise hat sich von Heimarbeit in den smarten Begriff Homeoffice verwandelt. Bei vielen Menschen, vor allem in kreativen Berufen, ist das heute gang und gäbe. Die eigenen vier Wände werden zum Büro, die Digitalisierung ermöglicht es uns, an praktisch allen Prozessen in der Produktions- bzw. Wertschöpfungskette teilzuhaben, ohne vor Ort sitzen zu müssen. Viele wollen aber auch nicht von 9 bis 17 Uhr im Büro ihre Zeit verbringen, sondern freier in ihrer Arbeitsgestaltung sein. Aber ist man das wirklich? Ja – wenn man es richtig macht und dabei auch selbstkritisch agiert.

 

Ein Tag im Homeoffice ist ein Arbeitstag.

Arbeiten von zu Hause aus erfordert Disziplin. Die Ablenkungen sind vielfältig: Familie, Freunde, Nachbarn, ein guter Film oder eine Sportübertragung. Homeoffice bedeutet, den Tag in Arbeitspakete zu takten – in strukturierte Einheiten, die man auch einhalten sollte bzw. manchmal auch muss. Sonst verliert man den Faden. Selbstorganisation ist das Um und Auf. Wer sich damit schwertut, ist im Homeoffice nicht wirklich gut aufgehoben.

 

Soziale Interaktion nicht verlieren.

Das Schöne am Homeoffice ist die Chance, sich soziale Pausen über den Tag verteilt zu legen. Im Büro nimmt man sich eine Auszeit bei einem Plausch am Gang oder in der Cafeteria mit Kollegen. Diese soziale Interaktion ist wichtig. Daher bewusst ein bis zwei Gespräche mit Kollegen führen, zu denen man ein intensiveres Arbeitsverhältnis hat als zu anderen. Am Ball bleiben, sich austauschen, vielleicht auch einen aktuellen Job-Frust von der Seele reden – so verhindert man eine soziale Trennung oder Selbstisolation. In Zeiten von Zoom & Co. kann es natürlich auch mal ein Videochat sein.

 

Körper und Seele in Einklang bringen.

Homeoffice bietet im Gegensatz zu den meisten stationären Jobs die große Chance, über den Tag verteilt neue Energie zu tanken. Das kann eine Stunde Fitnesstraining sein, ein kurzer Trip mit dem Rad oder auch einfach „abhängen“ – je nachdem, wonach uns gerade zumute ist. Diese Ruhe- und Erholungsphasen sollte man sich gönnen und als essenziellen Teil des Tages sehen. Sie stärken und bringen viel Energie zurück – was die nächsten Arbeitsschritte ungleich produktiver macht. Besonders Verwegene gestehen sich sogar „a little nap“ zu – ein kleines Nickerchen am Nachmittag. Kann Wunder bewirken, weiß auch Hollywoodlegende Clint Eastwood: „Ich bin gern in der Natur und ich gönne mir jeden Tag ein kleines Nickerchen. Schlaf ist das Beste, was ich jemals entdeckt habe.“ Der Mann wurde übrigens kürzlich 90.

Schritte setzen und einhalten.

Manchmal türmt sich die Arbeit auf. Im Büro können wir die Tür schließen und gehen nach Hause. Im Homeoffice ist die Arbeit immer gegenwärtig. Sie schaut uns immer an, wenn wir am Schreibtisch vorbeigehen. Das kann stressen, ich weiß es zu gut. Daher ist es wichtig, sich gerade in solchen Situationen einen Plan über die nächsten Tage zu erstellen. First things first! Sonst wird man irgendwann von der Wucht der Aufgaben und Arbeiten erschlagen und bricht in Panik aus. Step by step ist besser als kopflos. Das heißt auch, zu akzeptieren, wenn es einmal nicht rundläuft. Abhaken! Der nächste Tag wird umso produktiver, habe ich in vielen Jahren festgestellt. Dann wird es ein good day in the homeoffice!

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