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Vernetzte Maschinen - Investition in die Zukunft

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Das war der IoT Day 2020

Mehr als 2.500 Gäste folgten der Einladung von A1 CEO Marcus Grausam und besuchten die hochkarätig besetze IoT Show, in der sich unter anderem Mercedes-Benz Teamchef Toto Wolff, Frau BM Margarete Schramböck und A1 Group CEO Thomas Arnoldner intensiv mit IoT auseinandersetzten.

Vernetzte Fabriken und smarte Einkaufswägen: das war die erste virtuelle Veranstaltung der A1-Eventreihe zum Internet der Dinge (IoT). Dabei wurden 4 zukunftsorientierte Projekte vorgestellt. Highlight des Abends war der Auftritt von Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff über die fortschreitende Digitalisierung des Motorsports.

 

Virtuell und Live für mehr als 2.500 Gäste

Das Internet der Dinge (englisch Internet of Things, kurz IoT) bezeichnet die Verknüpfung physischer Objekte mit einer virtuellen Repräsentation innerhalb einer Internet-ähnlichen Struktur... Man könnte also meinen, dass das virtuelle Ereignis eigentlich sehr gut zum A1 IoT Day 2020 passte.

Ein Feld, das von IoT lebt ist die Motosportwelt. Fahrzeug und Fahrverhalten werden während eines Rennens analysiert und optimiert. "Wir sind ein Technologiesport, alles ist datenbasiert und geschieht in Echtzeit", so Toto Wolff.

Wie wichtig auch die digitale Transformation für die Wirtschaft ist, beantwortete Bundesministerin Margarete Schramböck: "Gerade die letzten Monate machen deutlich, wie wichtig es ist, KMUs in der Digitalisierung zu unterstützen". Innovative Lösungen für Industrie, Tourismus und KonsumentInnen standen im Zentrum der exklusiven Gespräche auf der A1 Show Stage.

4 zukunftsweisende Projekte wurden mit spannenden Use Cases von Magna Steyr, UNTHA shredding technology, SPAR ICS und dem Tourismusverband Bad Ischl anschaulich erläutert.

 

1. Handel: Smartes Einkaufen

So zeigte etwa Spar sein Konzept des intelligenten Supermarkts. In einer Wiener Spar-Filiale findet derzeit das Pilotprojekt Smarte Einkaufswagen statt. Die sollen leicht auffindbar sein, wenn Kunden sie aus der Filiale mitnehmen. Sie sollen auch dafür sorgen, dass die Struktur des Geschäfts verbessert werden kann.

Anhand der Daten sieht man etwa, wie sich Kunden durch die Filiale bewegen. Stehen zu viele Menschen mit ihren Wägen an der Kassa, soll dies in Zukunft automatisch erkannt werden - und eine weitere Kassa wird geöffnet. Die Gestaltung der Filialen wird damit flexibler an die Kundenbedürfnisse angepasst. Stichwort: A1 Smart Entrance.

Unser Campus-Netzwerk stellt für Logistik- und Handelszentren das Netz und die nötigen Technologien zur Verfügung.

 

2. Tourismus: Bewegungsanalysen als Entscheidungsbasis

Anonymisierte Besucherströme mit Hilfe von A1 Mobility Insights können Gastronomen dazu verhelfen, Bedürfnisse der Gäste besser kennenzulernen und Angebote demnach anzupassen. Diese Technologie soll in der gesamten Tourismusbranche zum Einsatz kommen.

In Bad Ischl misst man so etwa, wo sich Touristen zu bestimmten Zeitpunkten aufhalten. Anhand dieser Daten sollen Mobilitätskonzepte verbessert werden, etwa um Staus zu vermeiden.

 

3. Effiziente Maschinen

Mit der Digitalisierung und Vernetzung von Maschinen gehen wir hier einen weiteren wichtigen Schritt. UNTHA nutzt dafür die A1 IoT Plattform und bildet mit Augmented Reality (AR) die Maschine als "digitalen Zwilling" ab. Daten über den Zustand der Maschine - etwa den Energieverbrauch, Füllstand oder Motordrehzahl - werden erfasst und analyisert.

 

4. Smart Factory und 5G

Für das Automobilunternehmen MAGNA spielt die Datenübertragung eine zentrale Rolle. Aus diesem Grund wird an Lösungen wie 5G gearbeitet, um die wachsenden Datenmengen zu bewältigen und zielgerichtet sowohl Mensch als auch Maschine zur Verfügung zu stellen. Hier kommen moderne Logistiklösungen, etwa autonome Transportsysteme, zum Einsatz.

"Damit werden die Sicherheit und Effizienz der smarten Fabrik gesteigert", erklärt Magna-Vizepräsident Erwin Fandl. So gebe es keine Verzögerung bei der Kommunikation und wachsende Datenmengen könnten besser bewältigt werden.

„Bis 2025 werden es weltweit 25 Milliarden Geräte sein, die miteinander kommunizieren, voneinander lernen, und uns so mit ganz neuen Erkenntnissen versorgen," Marcus Grausam, CEO A1 Österreich.

Persönlicher Austausch in einer digitalen Erlebniswelt

In der A1 IoT Exhibition Area wurden IoT Usecases verschiedenster Branchen vorgestellt, die A1 gemeinsam mit Kunden entwickelt hat, von großen Unternehmen wie ÖBB Rail Cargo und PORR bis hin zu KMUs, dem Corona-Screening und smarten Schigebieten wie Saalbach. Bei Fragen im Bereich des Internets der Dinge konnte man darüber hinaus auch individuelle Termine mit den A1 ExpertInnen ausmachen und sich persönlich zu ganz spezifischen Fragen austauschen.

Die gesamte Veranstaltung ist unter A1 IoT Day als Video verfügbar.

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