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5 Impulse für Ihr Business in der Zeit nach der Krise

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Neue Anforderungen fürs Internet im Unternehmen

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Die Zukunft hat unsere Arbeitswelt erreicht

Unternehmen sind angehalten, neue Arbeitsmodelle zu probieren und nicht ablehnend gegenüber dem Thema New Work zu reagieren.

New Work heißt der neue Trend. Ein regelrechter Booster für eine neue und moderne Arbeitsweise war dabei die Corona-Pandemie. Homeoffice, neue Softwarelösungen und flexible Arbeitszeiten brechen alte Strukturen auf, hin in Richtung selbstbestimmtes und agiles Arbeiten.

Die Arbeit 4.0 nimmt enorm an Fahrt auf.

Die 14 Monate haben unser Verständnis vom eigenen Arbeitsplatz dauerhaft und grundlegend verändert. Mit den sinkenden Infektionszahlen und dem Impffortschritt kommt wieder mehr Leben in die Büroräume zurück. Unternehmen sind jedoch gut darin beraten, weiter in die Zukunft zu blicken. Das Modell von „New Work“ ist gekommen um zu bleiben, zumindest in einigen Betrieben. In einer von Integral Österreich durchgeführten Studie hat A1 HR-Verantwortliche zum (post)pandemischen Büroalltag befragt. Eines der Ergebnisse ist, dass 51% der Betriebe ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Home-Office-Möglichkeiten an. 43% der Arbeitgeber können sich vorstellen, langfristig Home-Office in ihrem Unternehmen zu implementieren.

Das Berufsleben soll einen flexibleren Raum für persönliche Freiheiten bieten. Denn viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter finden Gefallen an der neuen Arbeitsweise. So können sie von überall und jederzeit auf Dokumente und Anwendungen zugreifen und damit flexibel ihre Arbeit erledigen. Die HR-Verantwortlichen der über 350 befragten Betriebe sehen positive Effekte auf die Arbeitszufriedenheit, ausgelöst durch Zeitersparnisse bei wegfallenden Arbeitswegen und die Möglichkeit der Selbstorganisation. Mit einer gestiegenen Arbeitszufriedenheit von 39% spricht die neue Arbeitsweise als Argument für sich.

 

Die neuen Spielregeln

Dennoch gilt: Die Spielregeln für eine gelungene Arbeitsumgebung haben sich massiv verändert. Work-Life-Blending, also die zunehmende Vermischung des Arbeitslebens mit dem Privatleben führt zu einer Mehrfachbelastung. Hinzu kommt der Verlust von sozialen Kontakten durch die Pandemie und das Fehlen von Informationen. Umso wichtiger war daher, dass Unternehmen auf die neuen Anforderungen und Möglichkeiten reagierten. Für viele Unternehmen waren Home-Office und Co. anfänglich eine Notlösung jedoch hat in fast jedem zweiten Unternehmen (45%) Corona zur Veränderung von internen Steuerungsprozessen und damit zu einem Digitalisierungs-Boost geführt.

Der Arbeitsplatz der Zukunft steht bei vielen weit oben auf der Agenda. Entscheidend für die Zukunft ist, erste Learnings aus den letzten Monaten zu ziehen. Unternehmen sind angehalten, neue Arbeitsmodelle zu probieren und nicht ablehnend gegenüber dem Thema New Work zu reagieren. „Bei uns stellt sich nicht mehr die Frage, wann komme ich ins Büro, sondern warum komme ich ins Büro“, erklärt so Fred Mahringer, Director Human Resources A1.

New Work ist nicht Old Work im Home-Office

New Work kann große Vorteile für Unternehmen bieten, denn es ist eine wichtige Voraussetzung für eine gelungene Digitalisierung. A1 hat bereits vor Corona einen Change-Prozess beim Thema New Work gestartet. „Zusammenfassend kann man sagen, dass sich bei A1 das Büro hin zum Social Hub entwickelt hat und wir einen riesigen Entwicklungsschritt in Richtung agiler Organisation mit mehr Selbstverantwortung fürs Team und damit veränderter Führungskultur gemacht haben. Diese Transformation wollen wir weiterführen und dabei jene Maßnahmen, die wir während der Pandemiezeit ausprobiert und die super funktioniert haben, beibehalten. Aber natürlich werden wir auch weiterhin genügend Raum und Möglichkeiten für persönliche Meetings haben,“ so Mahringer.

New Work ist viel mehr als nur Home-Office. Neben Alltagsthemen, den veränderten Anforderungen für den Wohn- und Arbeitsbereich, Gesundheitsthemen, Ergonomie des Home-Arbeitsplatzes bis hin zu Best Practice bei der Teamkommunikation in Form von Videokonferenzen – wichtig ist, dass die Vision des neuen Arbeitens nicht verloren geht.

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