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Kommunikation, Kollaboration und mehr

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4 Tipps zur virtuellen Arbeit in Teams

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5 Tipps für Ihre „New Work“-Karriere

Gute Leute sind schwer zu finden, sagt man. Gute Unternehmen auch. Denn die Balance zwischen dem, was Mitarbeiter suchen, und dem, was Unternehmen fordern, ist nicht immer ausgewogen. In den nächsten Jahren, sagen viele Studien, wird die Lücke zwischen Angebot und Nachfrage sogar noch größer werden. Denn die Digitalisierung verändert die Welt schneller, als manche glauben. Digitale Fähigkeiten sind die wichtigste Komponente für Karrieren. Das braucht entsprechende Ausbildung – und ein passendes Mindset. Denn nicht nur die Unternehmen müssen sich verändern, wollen sie die Zukunft mitgestalten.

1. Wissen, was Sie wert sind.

Übermut tut selten gut. Aber die richtige Einschätzung der eigenen Fähigkeiten ist die wichtigste Basis für eine Karriere. Der vielzitierte „War for Talents“, der Kampf um die besten Köpfe, mag durch die Corona-Situation eine kleine Pause einlegen. Aber wenn die Wirtschaft wieder brummt, oder gerade auch in schwierigen Phasen wie jetzt, braucht es Leute mit Herz und Hirn. Die können dann auch einiges verlangen. Wobei es dabei nicht immer um Geld gehen sollte: Gerade jetzt zeigen sich die vielen Möglichkeiten von Homeoffice, Mobile Working oder sinnstiftender Arbeit so klar wie nie zuvor. Diese Karte sollte man in den Verhandlungen mit potenziellen Partnern ziehen – denn zu solchen werden Dienstgeber, wollen sie die besten Köpfe anziehen.

2. Digitale Strukturen schaffen.

Man kann von einem Unternehmen durchaus verlangen, dass es moderne Arbeitsplätze zur Verfügung stellt. Aber man sollte diesen Anspruch auch für das eigene Umfeld haben: Wer ein oder zwei Tage in der Woche im Homeoffice tätig sein will, darf sich weder auf eine langsame Internetverbindung noch einen alten PC verlassen. Daher: Investieren in digitale Ausrüstung – und den passenden Provider für daheim suchen, der auch sicherstellt, dass man sich ins VPN der Firma immer einwählen kann.

3. Offen sein und teilnehmen.

Die Digitalisierung bringt nur dann etwas, wenn sie gelebt wird. Das kann bedeuten, die eigene Komfortzone verlassen zu müssen – und beginnt beim Mindset: Es muss nicht immer das Gespräch an einem Tisch sein, das ein Team weiterbringt. Virtuelle Konferenzen können genauso gewinnbringend sein. Dazu muss man sich auf diese Tools einlassen – und gleichzeitig schon in der Auswahl des neuen Partners (also Dienstgebers) darauf achten, dass hier ein Gleichklang besteht. In sicheren Diskussionsräumen oder virtuellen Konferenzzimmern entstehen oftmals viel schneller Lösungen als in langwierigen Besprechungen, zu denen auch noch eine lange Anreise nötig ist.

4. Wissen teilen und vertiefen.

Gerade die Digitalisierung basiert zu einem großen Teil auf dem „Sharing-Prinzip“. Autos werden nicht besessen, sondern verwendet und geteilt. Das gilt auch für IT-Infrastrukturen. Auch Wissen sollte bis zu einem gewissen Maß nicht nur von einer einzigen Person beansprucht werden. Moderne Kooperationsplattformen erlauben es heute bereits, in virtuellen Meetings auf unterschiedlichste Daten und Informationen zuzugreifen und diese in die Runde zu bringen. Davon können alle profitieren. Immer mehr Firmen gehen heute auch dazu über, ihre Lieferketten zu synchronisieren und Wissen bewusst mit anderen Unternehmen zu teilen. Das kann helfen, raschere Innovationszyklen zu ermöglichen – ein wesentliches Merkmal von „New Work“!

5. Teil einer neuen Kultur werden.

Wer nur reagiert, kommt oft zu spät. Agile Unternehmen wissen schon vorher, was im Markt später gefragt sein wird. Entwicklungsprozesse werden heute durch verschiedenste Methoden beschleunigt, aber auch demokratisiert: So wird gerne vermehrt auf das „Schwarmwissen“ vieler zurückgegriffen. Es ist eine neue Kultur, die hier entsteht und an die sich sowohl Unternehmen als auch Mitarbeiter anpassen sollten. Denn was gestern noch gut war, ist heute vielleicht schon überholt. Daher ändern sich auch Karrierepfade laufend: Lebenslanges Lernen wird zur wichtigsten Währung in der eigenen Laufbahn. Wer es dann noch schafft, über den eigenen persönlichen Tellerrand hinauszuschauen und sich auf unterschiedliche Firmenkulturen einzulassen, gehört zu den Gewinnern der „neuen Arbeitswelt“.

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