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IT-Sicherheit erhöhen mit SIEM

Das SIEM kann in vielen Fällen in der modernen Bedrohungslandschaft angewendet werden, zum Beispiel in der Erkennung und Prävention von internen und externen Bedrohungen.

Cyberangriffe erfolgen oft leise und bleiben über Monate unentdeckt. Wenn ein Unternehmen angegriffen wird, weiß man in der Regel nicht, wo sich der Angreifer befindet, wie er reingekommen ist und wo er sich schon ausgebreitet hat. Ein SIEM erkennt solche Bedrohungen und hilft Experten, den Vorfall aufzuklären.

SIEM-Softwarelösungen sind seit Jahren ein wichtiges Tool, um die IT-Sicherheit in einem Unternehmen ganzheitlich zu betrachten und transparent zu machen. Es ist darüber hinaus auch eines der Hauptwerkzeuge eines Security Operation Centers.

 

Wie funktioniert ein SIEM?

Ein SIEM sammelt immense Datenmengen aus Ihrem gesamten Netzwerk von Geräten und Anwendungen und konsolidiert diese Daten. Alle diese relevanten Informationen sind also in einer zentralen Plattform zusammengeführt, kategorisiert und stehen auf Knopfdruck zur Verfügung. Und hier kommen wir zum interessanten Teil: Ein SIEM ermöglicht damit eine umfassende Analyse was in der eigenen IT-Infrastruktur passiert – denn nur im Gesamtkontext kann in Echtzeit verdächtiges Verhalten und potenzielle Bedrohungen erkannt werden. Sobald die SIEM-Software eine Bedrohung, einen Angriff oder ein verdächtiges Verhalten feststellt, erzeugt sie Warnmeldungen an die Sicherheitsteams eines Unternehmens, damit diese umgehend reagieren können.

 

Eine Security-Lösung mit vielfältigen Anwendungsbereichen

Das SIEM kann in vielen Fällen in der modernen Bedrohungslandschaft angewendet werden, zum Beispiel in der Erkennung und Prävention von internen und externen Bedrohungen. Bei den immer strengeren Compliance-Vorschriften spielt SIEM wichtige Rolle.

Mit übersichtlichen Dashboards und exportierbaren Reports über die eigene IT-Sicherheitslage vereinfacht es für Security-Verantwortliche die Compliance-Berichterstattung und das Einhalten von Verordnungen wie DSGVO oder Vorlagen für Zertifizierungen wie ISO 27001.

Was sind die Herausforderungen beim Einsatz von SIEM-Anwendungen?

Wie es bei komplexer Technologie häufig der Fall ist, sind Unternehmen mit SIEM-Anwendungen natürlich auch mit neuen Herausforderungen konfrontiert. Zum einen sind SIEM-Anwendungen nur so leistungsfähig wie die Daten, die sie erhalten. Ohne zusätzlichen Kontext zu diesen Daten bleibt die IT-Abteilung oft auf der Jagd nach Fehlalarmen oder anderen unbedeutenden Problemen zurück. Dazu braucht es viel Erfahrung und Know-How im Bereich der Cybersecurity. Der Markt an Experten für diese Aufgabe ist aber sehr klein.

Das größte Problem für Unternehmen ist, dass es sehr schwierig und zeitaufwändig ist, Sicherheitsereignisse zu diagnostizieren und zu erforschen. Die Menge der Daten auf niedriger Ebene und die hohe Anzahl von Warnungen verursachen einen "Nadel-im-Heuhaufen"-Effekt: Benutzer erhalten eine Warnung, aber oft fehlt es ihnen an Klarheit und Kontext, um auf diese Warnung sofort zu reagieren. Selbst wenn die kritischen Warnungen identifiziert werden, erfordert es auch hier viel Erfahrung und Expertise, um zu wissen welche Maßnahmen gesetzt werden müssen.

Wenn Sie in Ihrem Unternehmen nicht die Möglichkeit haben die geeignete Expertise für diese Aufgabe zu finden, bietet sich ein Managed Security Service wie das A1 Security Operation Center an. Welche Variante für Ihre Situation aber die geeignetste ist, können sie mit uns in jedem Fall individuell erarbeiten. Wir stehen Ihnen mit unserer Expertise im Bereich IT-Sicherheit gerne zu Seite.

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