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Das Wiener Derby auf A1now

Wer ist die aktuelle Nummer 1 in Wien? Diese Frage beschäftigt jede Saison unzählige österreichische Fußballfans aufs Neue. Das 330. Wiener Derby gibt es am 8. Dezember ab 17 Uhr für A1 TV Kunden Live bei Sky auf A1now (Sender 0 & 10) und kostenlos für ganz Österreich auf A1now.tv.

1. Das prestigeträchtige Duell

Das große Derby erlebst du am 8. Dezember ab 17 Uhr als A1 TV Kunde live bei Sky auf A1now (Sender 0 & 10) sowie kostenlos im Web auf A1now.tv

Rapid gegen die Austria - dieses Duell verspricht Spannung und Emotionen. Auch, wenn für beide Wiener Großklubs in den letzten Jahren die Chance auf einen Meistertitel eher minimal war, ist das große Wiener Derby nach wie vor das prestigeträchtigste Duell im heimischen Fußball. Daran ändert auch die eher bescheidene Tabellensituation des ein oder anderen Klubs wenig. Als die Hütteldorfer in der vergangenen Spielzeit noch in der unteren Tabellenhälfte feststeckte gewannen die Veilchen beide Duelle mit dem Erzrivalen und sicherten sich die Teilnahme am Meister-Playoff.

2. Monschein

Heuer stehen die Vorzeichen genau umgekehrt: Rapid wird mit hoher Wahrscheinlichkeit im Frühjahr weiterhin auf Meisterjagd gehen, während sich die Favoritner vermutlich mit der Qualifikationsgruppe begnügen müssen. Die Austria muss außerdem noch aufpassen, dass die Saison nicht noch ganz bitter endet: derzeit beträgt der Vorsprung auf Tabellenschlusslicht Admira nur 6 Punkte (Stand nach 14. Runde). Dabei würde die Wiener Austria ohne einem Mann eventuell noch viel schlechter dastehen, als sie es aktuell ohnehin schon tun: Christoph Monschein.

Von 20 violetten Treffern in der laufenden Meisterschaft erzielte der Stürmer nicht weniger als die Hälfte selbst und bereitete zudem noch 4 Tore vor. Dass es ohne dem Stürmer noch düsterer aussehen würde, zeigen auch die Statistiken: beim 5:1 Sieg gegen Mattersburg war er an allen Treffern beteiligt (3 Tore, 2 Vorlagen), beim 2:0 Sieg gegen Altach hatte er bei beiden Toren seine Beine im Spiel (1 Tor, 1 Assist), gegen Sturm erzielte er das Siegtor zum 1:0 und bei den Remis gegen Admira, Hartberg und St. Pölten sicherte er seinem Team mindestens einen Punkt. Lediglich gegen WSG Tirol und dem Dauerrivalen aus Hütteldorf konnte selbst ein Monschein-Tor keine Niederlage verhindern.

3. Neuzugang Taxiarchis Fountas

Rapids Topscorer Taxi Fountas hat in der laufenden Bundesligasaison bereits einmal gegen den Stadtrivalen vom Verteilerkreis getroffen. Gelingt ihm auch in diesem Derby ein Treffer?

Das erste Duell zwischen den beiden Rivalen in dieser Saison konnte Rapid nämlich mit 1:3 in der Generali Arena gewinnen. Und auch bei Rapid gibt es einen Stürmer der häufiger trifft als alle anderen: Neuzugang Taxiarchis Fountas. Der Grieche gliederte sich sofort perfekt in die Mannschaft von Trainer Didi Kühbauer ein und führt die interne Torschützenliste mit 8 Treffern souverän an. Der unterschied zur Austria ist auch, dass sich bei Rapid die Tore schön auf alle Mannschaftsteile aufteilen. Bereits 12 unterschiedliche Spieler konnten in dieser Meisterschaft für den Rekordmeister ein Tor erzielen (bei der Austria sind es derzeit nur 5 Spieler). Auch deshalb finden sich die Hütteldorfer auf einem besseren Tabellenplatz als die Violetten wieder.

4. Kompletter Neuanfang bei Rapid?

Trotzdem herrscht auch im Westen Wiens nicht nur positive Stimmung. Neben den knappen Last-Minute-Niederlagen gegen Serienmeister Salzburg in der Meisterschaft und im Cup und dem bescheidenen Auftritt gegen Nachzügler St. Pölten, beherrscht momentan die anstehende Präsidentenwahl die heimischen Medien. Noch-Präsident Michael Krammer wird mit 25. Oktober 2019 sein Amt niederlegen und entweder vom derzeitigen Finanzreferenten und Präsidiumsmitglied Martin Bruckner oder von Millionär Roland Schmid beerbt.

Dieser Wahlkampf spaltet die "Rapidfamilie" gerade wie keiner zuvor: während die aktuelle Führung und der "Block-West" Martin Bruckner und seine kontinuierliche Weiterentwicklung bevorzugen, stellen sich viele Rapid-Legenden und Fans hinter Roland Schmid, der für einen kompletten Neuanfang steht. Es wird also auch in Hütteldorf in den kommenden Tagen und Wochen noch heiß diskutiert werden - allerdings nicht auf Grund der sportlichen Situation wie bei der Austria.

5. Die Historie des Wiener Derby

Zum 330. Mal treffen die beiden Wiener Großklubs aufeinander. Rapid Wien gegen Austria Wien Live bei Sky auf A1now.

Das erste Wiener Derby in der Geschichte fand am 8. September 1911 statt, welches Rapid mit 4:1 für sich entscheiden konnte. Man glaubt es zwar kaum, aber das Wiener Derby zwischen Rapid und Austria ist nach dem "Old Firm" (Glasgow Rangers vs. Celtic Glasgow) das Fußballderby in Europa, welches am zweithäufigsten ausgetragen wurde. Die Statistik der bisherigen 329 Spielen spricht klar für die Hütteldorfer: 136 Siege konnte Rapid einfahren, die Favoritner gewannen "nur" 119 Partien (74 mal endete die Partie unentschieden). Auch das Torverhältnis von 614:525 spricht für die Grün-Weißen. Bei den insgesamt 32 Cup-Begegnungen zwischen den beiden Wiener Großklubs haben hingegen die Veilchen die Oberhand: 18:11 Siege für die Austria gegen den Lokalrivalen aus dem Westen Wiens. Den höchsten Sieg in einem Wiener Derby feierte der SK Rapid Wien, als man im Juli 1916 mit 9:0 bzw. im August 1942 mit 10:1 gegen den Stadtrivalen triumphieren konnte. Der höchste Sieg der Wiener Austria war ein 6:0 Erfolg im Oktober 1969.

6. Noch mehr Fussball auf A1now!

Neben den vier ausgewählten Topspielen der TIPICO Bundesliga, die wir euch in Kooperation mit Sky jede Saison auf A1now und A1now.tv zeigen dürfen, findet ihr auf unserer Plattform noch weitere fußballerische Highlights wie zum Beispiel die 8-teilige Dokuserie über den Serienmeister aus der Mozartstadt: "JEDER.MANN - Des is Soizburg". Schaut vorbei und endeckt unser Fußballangebot auf A1now.tv.

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