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Online statt allein

Immer mehr Menschen fühlen sich einsam und die Corona-Krise macht alles nur noch schlimmer. Höchste Zeit also, etwas dagegen zu unternehmen! Hier kommen Tipps, um mit modernen Mitteln vielleicht Wege aus der Einsamkeit zu finden.

1. Epidemie der Einsamkeit?

Die Corona-Krise hat wie ein Brandbeschleuniger gewirkt, aber das Feuer war schon vorher da: Immer mehr Menschen leben alleine und immer mehr Menschen fühlen sich – wenigstens manchmal – sehr einsam. Einsamkeit kann aber nicht nur sehr belastend sein, sondern sogar schwere gesundheitliche Folgen haben. Manche Experten sprechen mittlerweile sogar von einer „Epidemie der Einsamkeit“. Grund genug also, um entsprechend gegenzusteuern. Gerade die Digitalisierung bietet dafür viele interessante und teils noch wenig genutzte Möglichkeiten.

2. Gemeinsam-Apps

Wer online nach neuen Freunden oder Partnern für Freizeitaktivitäten suchen will, kann heute auf eine Reihe entsprechender Apps zurückgreifen. Von Bumble für Freunde (Bumble BFF) und Patook bis hin zu Meetup spannt sich dabei der Bogen. Wer sich einfach nur einmal seine Sorgen mit echten Menschen von der Seele reden will, könnte mit Apps wie Freundschaftsdienst oder TalkLife werden.

3. Rost weg oder neue Ufer?

Alte Freundschaften entrosten und wiederbeleben, neue Kontakte knüpfen oder einfach Menschen für gemeinsame Freizeitaktivitäten finden: So verschieden wie die Menschen selbst, so verschieden sind auch ihre sozialen Bedürfnisse. Wer Einsamkeit bekämpfen will, muss sich daher zuerst über ihre individuellen Hintergründe und seine eigenen Bedürfnisse klar werden. Erst danach lassen sich die besten Tools für den Kampf gegen die ganz persönliche Spielart der Einsamkeit auswählen. Jede Wette: Da ist für jede und jeden etwas dabei.

4. Alte Freundschaften

Selbst enge freundschaftliche Beziehungen können im Lauf der Jahre Rost ansetzen. Geht es darum, langjährige Freundschaften zu pflegen oder wiederzubeleben, dann kann eine WhatsApp-Nachricht (oder auch eine klassische SMS-Nachricht) durchaus das perfekte Mittel für den ersten Schritt sein. Risikolos und unaufdringlich lässt sich so ausloten, ob das Gegenüber wieder einmal an einer Plauderei oder einem Treffen interessiert ist. Gruppen-Chats (auf WhatsApp oder Facebook) eignen sich, um gleich mit mehreren ehemaligen Freunden (etwa Klassenkollegen) Kontakt aufzunehmen. Tipp: Wer immer nur wartet und nie den ersten Schritt tut, bleibt allein.

5. Social Media, aber positiv

Keine Frage: Facebook, Instagram, Twitter und Co haben auch manchmal eine Schattenseite, die von heftigen Debatten und Streit geprägt ist. Wer soziale Medien aber bewusst und positiv zur Pflege von Freundschaften nutzt, kann diese sensiblen Pflanzen durchaus auch online gut gießen. Wichtig: Direkte Ansprache ist besser als bloßes Reagieren auf Postings. Und Fotos wirken oft Wunder. Vor allem, wenn man dazu einfühlsame Worte findet.

6. Girls only

Die beste Freundin ist für viele Mädchen und Frauen etwas ganz Besonderes. Fehlt sie oder geht so eine spezielle Freundschaft in die Brüche, wird der Verlust oft als äußerst schmerzhaft empfunden. Kein Wunder also, dass sich gleich mehrere Angebote – etwa www.friendsup.de, www.heyvina.com oder www.beste-freundin-gesucht.at – ganz diesem besonderen Bedürfnis verschrieben haben.

7. Friends sind keine Freunde

Bestens vernetzt und letztlich dennoch irgendwie allein: Wer sich so fühlt, sollte die Notbremse ziehen und dringend seinen Schwerpunkt auf Kontakte und Freundschaften im „echten“ Leben verlagern. Ein Spaziergang, ein Kaffee oder wenigstens ein Telefonat können ein erster Schritt sein. Experten empfehlen gerade Jugendlichen, die von digitaler Einsamkeit betroffen sind, Aktivitäten wie beispielsweise einen klassischen analogen Spieleabend. Tipp: Online-Feedback wie „Likes“ niemals überbewerten!

8. Abtauchen in virtuelle Welten

Egal, ob in der Abgeschiedenheit einer Raumstation auf dem Mars oder in der ganz normalen Einsamkeit eines lateinamerikanischen Pensionistenheims: An vielen Orten der Welt wird derzeit mit Virtual Reality (VR) experimentiert, um mit Hilfe entsprechender Brillen der gefühlten Einsamkeit entfliehen zu können. Reisen in fremde Länder, Begegnungen mit Tieren oder sogar Treffen mit lieben Menschen – der Zukunftsfantasie sind kaum Grenzen gesetzt.
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