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Glasfaserschnelles Internet für Lanzenkirchen

Sieht eher unspektakulär aus, trägt aber die Zukunft in sich: Das A1 Glasfasernetz ist das technische Rückgrat für die Wissensgesellschaft und die leistungsfähige Netzinfrastruktur österreichweit.

Die Bewohner von Lanzenkirchen in Niederösterreich können sich auf 2020 freuen, denn A1 startet den Glasfaser-Ausbau für 2000 Haushalte im kommenden Frühjahr. Das Schöne für die Lanzenkirchner: Der Ausbau passiert ohne Investition durch die Bevölkerung. Wir fragten Paul Galuska, A1 Infrastructure GEO Seller, nach den Vorteilen des geförderten Breitbandausbaus in dieser Region und wie die Bewohner vom glasfaserschnellen Internet profitieren werden.

A1: Lieber Paul, du bist bei A1 zuständig für den Vertrieb für Infrastrukturprojekte im Bereich Wiener Neustadt. Was passiert derzeit in Lanzenkirchen?

Gemeinsam mit meinem Kollegen, Christian Vasak, bin ich Ansprechpartner rund um den Breitbandausbau in Niederösterreich. Dabei fungieren wir als Schnittstelle zwischen Netzplanung, Vertrieb und den Gemeinden. Lanzenkirchen ist eine der vielen Gemeinden, die wir für das Jahr 2020 in Planung haben.

Welche Projekte konnten in Niederösterreich realisiert werden?
Viele schöne Projekte konnten im Vorjahr umgesetzt werden. So wurden in Niederösterreich für 53 Gemeinden und mehr als 45.000 Haushalte höhere Bandbreiten zur Verfügung gestellt.
Das größte Projekt ist sicher der FTTC Ausbau in Wr. Neustadt im Zuge dessen A1 mehr als 80 Glasfaser-Schaltstellen (ARU) errichtet hat und knapp 8.000 Haushalte angeschlossen wurden.

A1 hat sich im Rahmen der öffentlichen Ausschreibung des Bundes durchgesetzt und erweitert das Breitbandnetz in vielen Orten.

Inwiefern können die Bewohner von Lanzenkirchen vom Ausbau profitieren?
Mit dem Breitbandausbau bringen wir die Glasfaser näher zum Kunden sodass wir Datenübertragungsraten mit A1 Internet XS - XL bis zu 300 Mbit/s erhöhen. Und das ohne jeglicher Investition seitens der Bevölkerung.

Multimediale Anwendungen wie Streamingservices zur Übertragung von TV, Filmen oder Musik setzen sich immer mehr durch. Was bedeutet das für die Übertragungsnetze?

Unsere Kunden nutzen immer häufiger multimediale Anwendungen wie Streamingservices. Diese anspruchsvollen Dienste erfordern eine Erweiterung unserer Übertragungsnetze. Daher freuen wir uns, dass A1 in vielen Gemeinden den Zuschlag des Bundes erhalten hat, das Glasfasernetz in Österreich zukunftssicher auszubauen. Im Zuge des Ausbaus verdoppelt A1 jeden Fördereuro.

Welche Datenübertragungsraten werden möglich sein?

Datenübertragungsraten mit A1 Internet XS - XL bis zu 300 Mbit/s.

Welche Ausbaumethode wird in Lanzenkirchen angewendet werden?
Die Technik heißt Fiber to the Curb. Im Neubau haben wir in Lanzenkirchen 33 WEH mit FTTH versorgt.

Bitte erkläre den nicht technik-affinen unter uns, was bedeutet Fiber to the Curb?
Im ersten Schritt des Breitbandausbaues in Österreich wurden alle Vermittlungsstellen mit Glasfaser angebunden. Nun passiert der nächste Schritt wo wir mit der Technologie FTTC die Glasfaser noch näher zum Kunden bringen. Damit erreichen wir Datenübertragungsraten bis zu 300 Mbit/s. Durch diese bedarfsorientierte Verstärkung unseres Breitbandnetzes schaffen wir auch die Voraussetzung für den zukünftigen Glasfaserausbau FTTH (Fiber to the Home) im Neu- und Bestandskundenbereich. Bis wir wirklich mit Glasfaser bis in jedes Haus gelangen, hilft uns die Technologie Bonding um das Kupfernetz auf der Last Mile noch besser auszureizen. Mit Bonding werden mehrere Kupferleitungen zusammengefasst und damit schaffen wir die 1,6 bis 1,9 fache Datenübertragungsrate.

Zählt Ihre Gemeinde zu den Ausbau-Gebieten? Wir informieren Sie gerne unter https://www.a1.net/internet-ausbau-oesterreich.

In welche Richtung geht die Entwicklung in Sachen Breitbandausbau?
Gemeinsam mit den Gemeinden werden wir viele neue Wohngebiete mit Glasfaserinfrastruktur versorgen können. Derzeit laufen 135 Projekte im Bereich Neuparzellierungen. Weiterer Fokus liegt auf die Erschließung von Gewerbegebieten, wo wir ebenfalls als Schnittstelle zwischen den Gemeinden, der A1 Netzplanung und dem A1 Vertrieb fungieren. In diesem Kollektiv haben wir zum Beispiel in der Gemeinde Hürm 14 Hektar Betriebsgebiet mit Glasfaser versorgt. Somit hat jeder Gewerbebetrieb die Möglichkeit, Gigabit-Geschwindigkeiten zu erreichen.

Wohin kann man sich bei Anfragen wenden?
Wenn die Wohngemeinde nicht bei den Ausbau-Gebieten dabei ist, kann als erstes einmal geprüft werden, welche Geschwindigkeit an der entsprechenden Adresse aktuell verfügbar ist. Ist die gewünschte Geschwindigkeit noch nicht verfügbar, können wir mittels Formular kontaktiert werden. Wir informieren gerne per E-Mail, wenn das Glasfaser-Netz in der angefragten Gemeinde ausgebaut wird.

Froh über den erfolgreichen Ausbau im Betriebsgebiet Inning (v.l.n.r.): Thomas Stern - A1 Netzplanung, Bürgermeister Johannes Zuser, Paul Galuska - A1, Fa. K.E.M.

Summary
In Österreich baut A1 aktuell ein Glasfasernetz auf, das sowohl den Ansprüchen der Mobilkommunikation als auch jenen des Festnetzes entspricht. 53.000 km Glasfasernetz versorgen mehr als 75% der österreichischen Privat- und Geschäftsadressen. Parallel dazu werden neue Technologien zur Aufwertung der bestehenden Infrastruktur genutzt. So ermöglicht Vectoring eine deutliche und kosteneffiziente Erhöhung der Übertragungskapazitäten der bestehenden Festnetz-Kupferleitungen durch das Ausfiltern von Störeffekten. Die A1 Hybrid Boost Technologie kombiniert kabelgebundenes Breitband Internet mit dem A1 4G/LTE Netz und vereint so das Beste aus Festnetz und Mobilfunk. Auf diese Weise stehen rund 90% der Haushalte Österreichs Übertragungsgeschwindigkeiten um 50 Mbit/s und mehr zur Verfügung. Für 80% der Haushalte sind sogar Geschwindigkeiten bis zu 80 Mbit/s möglich. A1 baut laufend das Glasfaser-Netz noch weiter aus!

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