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Drei Säulen des CO2-neutralen Netzes

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Austria For Life am 28. Mai

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Wohin mit alten Handys und Akkus

Handysammeln mit A1

Jährlich bringen die Hersteller neue Smartphone-Modelle auf den Markt. Dann wechseln viele auf das neueste Gerät, die alten Handys dagegen werden verkauft, gespendet und nach ein paar Jahren landen sie ..... ja wo eigentlich? Wie kann man den Digitalschrott loswerden und dabei der Umwelt etwas Gutes tun?

Zählen wir einmal durch: Ein Laptop, ein Router, sechs Handys, eine Digitalkamera, lose Akkus, acht Paar Ohrstöpsel. Ein riesiges Ladekabelknäuel. Kurz gesagt: eine überquellende Kiste mit Elektronikschrott wohnt in meinem Vorzimmerschrank. Zu meiner Entschuldigung sei gesagt: wir sind in einem 4-Personen-Haushalt. Und: ich bin mit dem Problem nicht allein. Denn es liegen in den meisten Haushalten ebenso viele Dinge, die eine gewisse Schubladengängigkeit haben, sprich in den Schubladen verstauben.

Wir sammeln seit 2004

Als erster Netzbetreiber in Österreich hat A1 ein Recycling-System für alte oder defekte Handys eingeführt. Bereits seit 2004 können Kunden und alle anderen Handy-NutzerInnen ihre Altgeräte in einem von 76 A1 Shops zurückgeben und damit umweltgerecht entsorgen. Wertstoffe wie Gold, Silber, Palladium oder Kupfer gelangen dabei in den Rohstoffkreislauf zurück. Die Erlöse aus dem A1 Handyrecycling werden zu 100% in Klimaschutzprojekte investiert. So tragen Handyuser gleich doppelt zum Umweltschutz bei.

In einem hausinternen Handyrecycling-Projekt werden alte Telefone gesammelt, geprüft und wenn möglich wieder in Betrieb genommen.

Ein wahrer Schatz

Was wird bei A1 gesammelt? Althandys samt Akkus, Netzgeräten, Kabeln und Kopfhörern, in allen A1 Shops stehen schmucke Sammelboxen bereit.

Wussten Sie, dass Handys bis zu 60 verschiedene Rohstoffe – darunter Edelmetalle wie Gold, Silber, Palladium, Platin – enthalten? Althandys werden bei A1 von einem österreichischen Entsorger abgeholt und weiterverarbeitet. Intakte bzw. geringfügig defekte Altgeräte werden repariert und weiterverwendet. Mobiltelefone sowie integrierte Batterien beinhalten aber auch nicht abbaubare Schadstoffe wie Arsen, Beryllium oder Quecksilber.

Geraten diese Stoffe durch eine unsachgemäße Entsorgung in die Umwelt, können sie z. B. über das Grundwasser die Umwelt belasten. Deshalb werden Mobiltelefone, die nicht weiter benutzt werden können, zerlegt, die Metalle zurückgewonnen und die Schadstoffe fachgerecht entsorgt.

Der Verwertungs-Prozess findet ausschließlich in Europa statt und wurde vom Ministerium als „Best Practice“ beurteilt.

Zu wertvoll für die Tonne

Die Innovationszyklen werden immer kürzer, parallel wachsen die Wünsche und Ansprüche der Konsumenten. Die Anzahl der Elektrogeräte in den österreichischen Haushalten steigt ständig an und dazu zählt natürlich auch das Smartphone. Jährlich werden über 3 Millionen Handys in Österreich gekauft und die alten Geräte treten ihren Weg in die Schublade an. Das sind mehrere Tonnen Handyschrott, von denen leider ein Großteil nicht in den Rohstoffkreislauf geht.

Handy-Sammeln für eine gute Ökobilanz.

Tipps für eine gute Öko-Bilanz

So können Sie die Umweltauswirkung ihres Handys möglichst gering halten: Orientieren Sie sich bei der Auswahl eines neuen Handys auch an Umweltkriterien. Leider gibt es derzeit noch keine umfassenden und unabhängigen Gütezeichen und Ratgeber dazu. Anhaltspunkte liefert der Ratgeber Grüne Elektronik von Greenpeace. Defekte Geräte können in vielen Fällen repariert werden. Und wenn sie ihr Smartphone loswerden wollen, kommen Sie in einen der 76 A1 Shops und werfen das Gerät in die Sammelbox für eine sachgerechte Weiterverarbeitung. Denn die Kooperationspartner garantieren, dass während der gesamten weiteren Verwertungskette Umwelt- und Datenschutzstandards eingehalten werden. Denn geschreddert und eingeschmolzen beziehungsweise für den ReUse aufbereitet wird ausschließlich in Europa.

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