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Phubbing - Mein Smartphone ist mir wichtiger

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Apps: Fünf Säulen für ein gesundes Leben

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Die besten digitalen Vorsätze fürs neue Jahr

Zum Jahresanfang lohnt es sich, die eigenen digitalen Gewohnheiten zu überdenken, Ballast loszuwerden und positiv in einen neuen Abschnitt zu starten.

Die Feiertage und der Jahreswechsel sind ein guter Moment, um einen Blick auf die letzten zwölf Monate zu werfen. Was hat dich glücklich gemacht und bereichert? Was hat einfach nur Zeit und Geld gestohlen oder welche schlechten Gewohnheiten haben sich eingeschlichen? Nimm doch unsere Checkliste zur Hand und sortiere dein digitales Leben.

1. Möchtest du besser auf ein gesundes Leben achten?

Das muss gar keine große Umstellung für dich bedeuten und du musst weder hungern noch um sechs Uhr früh die Laufschuhe anziehen. Pandocs ist eine sehr lebensnahe App, die Gesundheit ganzheitlich betrachtet. Täglich bekommst du neue kleine Fitness-Herausforderungen und Stretching-Übungen vorgeschlagen. Kurze Meditationen und Tipps steigern dein emotionales Wohlbefinden, zudem gibt’s jeden Tag ein neues Rezept zu entdecken. Sogar Empfehlungen für einen geringeren ökologischen Fußabdruck, Tanzvideos und die „Nuss des Tages“ haben Einzug in die App gefunden!

2. Findest du vor lauter mittelmäßiger Fotos nicht mehr die, die dich zum Lächeln bringen?

Ein belangloser Schnappschuss aus dem Fenster, der Fahrplan als Screenshot, halblustige Memes von Freunden und dazwischen eine verwackelte Fotoserie der schlafenden Katze… das Fotoalbum auf dem Handy ist nicht immer eine Hochglanzbroschüre. Bring doch ein wenig Ordnung in dein Leben: Schöne Ausflugsfotos solltest du gleich zu einem Album zusammenfassen und die besten Aufnahmen favorisieren.

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Bei WhatsApp und anderen Messengern kannst du in den Einstellungen festlegen, ob empfangene Bilder automatisch in deinen Fotos gespeichert werden sollen oder nicht. Das verhindert, dass deine Foto-App geflutet wird. Für einzelne Chats kannst du Ausnahmen einrichten.

Denk daran, von Zeit zu Zeit Fotos auszumisten, um den Speicher nicht unnötig zu belasten. Achte auch darauf, dass du automatische Backups aktiviert hast.

3. Unterbrechen dich überflüssige Benachrichtigungen auf dem Handy?

Hast du auch Freunde, deren Smartphone am Tisch liegt und ständig aufleuchtet? Oft ist es nur ein kleiner Schritt zu Phubbing. Dieser Ausdruck beschreibt die Angewohnheit, sein Gegenüber nach Eintreffen einer Handy-Nachricht geflissentlich zu ignorieren und in seine kleine Smartphone-Welt einzutauchen.

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  Aber wenn es wirklich wichtig ist? Das Handy lautlos zu schalten ist auch nicht die beste Lösung. Entscheide daher, welche Benachrichtigungen es wirklich wert sind, dich in deiner Konzentration zu unterbrechen. Du kannst das entweder direkt in den Apps einstellen oder unter Einstellungen > Benachrichtigungen alle Apps durchsehen.

4. Geht dein E-Mail-Postfach mit unnötigen Nachrichten über?

Auch hier gilt: Deine Inbox sollte kein Wimmelbild sein! Unerwünschte Newsletter und irrelevante E-Mail-Benachrichtigungen stehlen dir nur Konzentration und du läufst Gefahr, wirklich wichtige Nachrichten zu überscrollen. Jeder Newsletter kann mit nur einem Klick (meist am Ende der Nachricht) abbestellt werden – das dauert auch noch wesentlich kürzer als das tägliche Löschen oder Drüberlesen.

5. Geht dir ständig der Speicherplatz aus?

Finde im ersten Schritt heraus, was wie viel Speicherplatz auf deinem Handy braucht. Android-User:innen navigieren zu den Einstellungen > Speicher > Gerät. Beim iPhone gehst du auf Einstellungen > Allgemein > Speicher. Hier bekommst du auch schon Hinweise, ob du etwa besonders viele Videos, Fotos, Musik oder Apps gespeichert hast, und wie du am schnellsten Platz freimachst. Bei vielen Smartphones kannst du mit Speicherkarten zusätzlichen Platz gewinnen.

Prüfe auch den Speicherverbrauch deiner Messenger-Apps. Bei WhatsApp tippe auf Einstellungen > Speicher um zu sehen, in welchen Chats besonders viele Dateien gespeichert sind – oft sind sie aus dem Jahre Schnee oder du hast sie ohnehin bereits auf dem Handy gespeichert. So kannst du alle empfangenen Fotos auf einmal löschen.

6. Vergeudest du Geld mit ungenützten Abos?

Ist aus den Lockdown-Zeiten noch die eine oder andere Sprachen- oder Spiele-App übrig geblieben, die du für einen kurzen Zeitraum ganz toll fandest? Hast du dich durch verschiedene Streaming-Angebote für Musik und Serien probiert? Es lohnt, die Kreditkarten-Abrechnung genauer auf nicht genutzte Abos zu kontrollieren.

7. Hältst du dich mit Social Media oder Spiele-Apps auf?

Sowohl Social-Media-Plattformen als auch Games sind natürlich so gestaltet, dass du sie möglichst lange nutzt. Fehlt dir das Zeitgefühl oder die Disziplin, das Smartphone nach einer gewissen Zeit wieder beiseitezulegen, kannst du dir selbst Zeitlimits setzen. Android-Nutzer:innen gehen dazu auf Einstellungen > Anwendungen > Gerätenutzungsdauer und können für jede App eine maximale Zeitdauer pro Tag festlegen. Auf iOS findest du das unter Einstellungen > Bildschirmzeit > Beschränkungen.

 

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Vielleicht möchtest du die gewonnene Zeit einem Schwerpunkt widmen. Verbessere mit Rätsel deine Allgemeinbildung, lerne die Grundlagen einer Fremdsprache oder informiere dich genauer über Nachrichten.

Wie auch immer dein 2022 aussieht – wir wünschen dir einen guten Start!

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