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Was tun gegen Betrugsnachrichten?

Neue Fake-SMS „Voice-Mail“ und „SIM-Karte deaktiviert“ im Umlauf. Schadsoftware „Flubot“ kann extrem hohe Kosten verursachen. Quelle: FMK

Aktuell sind zahlreiche gefälschte SMS mit Links, die zu einer Schadsoftware führen, im Umlauf.

Diese Nachrichten verfolgen alle ein Ziel – nämlich den Empfänger finanziell zu schaden, auszuspionieren oder persönliche Daten zu stehlen. Die Verfasser von Spam/Phishing Nachrichten werden dabei immer professioneller und es wird immer schwieriger, eine Phishing Nachricht von einer echten zu unterscheiden.

Aktuelle Cyber-Bedrohung: "Flubots"

Momentan kursieren Fake-SMS mit der Info "Voice Mail" und "SIM-Karte deaktiviert" (Quelle: FMK). Die äußerst gefährliche Schadsoftware "Flubot" kann durch das Klicken auf den Link oder Öffnen der Nachricht das Smartphone sehr schnell infizieren. Im schlimmsten Fall verschickt der Trojaner unbemerkt tausende SMS von Ihrem Gerät an alle Kontakte (und infiziert auch diese) oder versucht an Bank- und Kreditkartendaten zu gelangen.

Noch einfacher hat es der Trojaner, wenn man empfohlene Sicherheitseinstellungen verändert hat. In diesem Fall läuft die Installation von selbst. Flubot wurde bis dato nur auf Android-Smartphones gefunden, es kann jedoch nicht ausgeschlossen werden, dass er auch auf anderen Betriebssystemen läuft. (Quelle: FMK)

Bei Erhalt solcher Nachrichten bitte diese sofort löschen und keinesfalls auf die Links klicken.

 

Was muss ich tun, wenn ich irrtümlich schon auf den Link geklickt habe?

  • Sofort den Flugmodus aktivieren – damit werden laufende Verbindungen gekappt.
  • Alle Zugangsdaten zu Bezahl-Apps, aber etwa auch zu Online-Shops müssen von einem anderen Gerät aus geändert werden.
  • Das Smartphone muss auf Werkseinstellungen zurückgesetzt werden. Es empfiehlt sich daher präventiv wichtige Dateien in regelmäßigen Abständen extern zu sichern.
  • Auch sollten Kontobewegungen in den kommenden Wochen genau beobachtet werden.

 

Wie kann ich mich präventiv schützen?

Zuerst sei erwähnt, dass bei Erhalt von SMS von unbekannten Absender sich ein prüfender Blick lohnt. Es gibt Anzeichen, die schon vorab erahnen lassen, dass es sich um Betrug handelt.

Besondere Anzeichen können sein:

  • Die Nachricht ist in schlechtem Deutsch mit Fehlern verfasst
  • Fehlende persönliche Anrede mit Namen im E-Mail
  • Im aktuellen Fall: Man erwartet gar kein Paket bei einer Fake-SMS von Paketdiensten

Aus diesem Grund: Auf keinen Fall auf den Link klicken und keine Anweisungen befolgen. Die SMS sollte optimalerweise gleich gelöscht werden.

 

Cyberkriminalität steigt kontinuierlich

Im Mai verzeichnete A1 Net Protect 531.295 Bedrohungen – ein Anstieg von 145% gegenüber März. Hoch im Kurs stehen auch weitere Phishing Kampagnen wie z.B. „fake casinos“ Hier wird nicht nur Geld „verspielt“, sondern auch gezielt Daten inkl. Kreditkartennummern abgegriffen. Auch eine Fake „N26“ App macht derzeit die Runde – besonders gefährlich, da es eine Fake Banking App ist.

 

Mit A1 Net Protect vor Cyber-Bedrohungen schützen

Da diese Attacken jederzeit überall auftreten können und von Mal zu Mal professioneller werden, empfiehlt es sich, sein Smartphone dementsprechend zu schützen. Einen sehr guten Basis-Schutz vor Gefahren aus dem Internet bietet zum Beispiel eine DNS Protection. A1 Net Protect basiert auf dieser Technologie und erkennt unsichere bzw. gefährliche Webseiten und blockt diese. A1 Net Protect ist für alle A1 Kunden um 1,90 Euro/ Monat verfügbar und kann über www.a1.net/sicher-im-netz angemeldet werden.

Solltet ihr dennoch von Internetkriminalität oder Onlinebetrug betroffen sein, so kann eine Cyber Versicherung finanziellen Schaden von euch abwenden. Ein innovatives Produkt dazu ist der A1 Cyberschutz.

Diese Nachrichten verfolgen alle ein Ziel – nämlich den Empfänger finanziell zu schaden, auszuspionieren oder persönliche Daten zu stehlen.

Warum sollte ich mich für mehrere Produkte entscheiden?

Sicherheit muß kein Drahtseilakt sein. Sich mit Netz und doppelten Boden abzusichern ist auf jedenfall eine schlaue Idee. Angreifer suchen immer wieder neue Schlupflöcher, um ihre Attacken effektiv ausführen zu können. Dabei benutzen sie verschiedene Eintrittstore. Viele davon kann man mittlerweile mit verschiedenen Technologien abfedern. Aber auch hier gibt es keine 100% Sicherheit. Daher sollte man auch erwägen, im Schadensfall abgesichert zu sein.

Die Kombination von Sicherheitsprodukten und Versicherung erhöht damit nicht nur euren Schutz vor Bedrohungen aus dem Internet, sondern federt auch reale Schäden ab. Aktuelle Quellen bezeugen die derzeitige Gefahr von solchen Cyberangriffen.

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