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Red Bull Salzburgs Weg in die Königsklasse

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Saisonrückblick: RB Salzbug & LASK

Für Salzburg lief die Saison standesgemäß ab. Die ersten 10 Bundesligaspiele konnten allesamt gewonnen werden. (c) GEPA

Das Highlight der 30. Runde in der Tipico Bundesliga heißt Meister Red Bull Salzburg gegen Vizemeister LASK. Grund genug für einen detaillierten Saisonrückblick über die beiden Topteams der diesjährigen Tipico Bundesliga-Saison.

Die Tipico Bundesliga hat ihren neuen (und alten) Meister gefunden: FC Red Bull Salzburg! Nach einer umkämpften Saison, in der der LASK bis zur 29. Runde rechnerisch am Serienmeister aus Salzburg dranblieb, sicherten sich die Mozartstädter nach einem 1:2 Sieg bei der Wiener Austria zum 13. Mal den Meistertitel in Österreichs höchster Spielklasse. Dass das Team von Salzburg-Coach Marco Rose nicht eher als Meister feststand, lag an einer herausragenden Saison des LASK. Am 12. Mai zeigen wir Euch deshalb das Spitzenspiel der Saison zwischen Red Bull Salzburg und dem LASK kostenlos auf A1now.tv!

 

Trotz Vorentscheidung in der Tipico Bundesliga wird der Schlager zwischen Red Bull Salzburg und dem LASK in der 30. Runde der Tipico Bundesliga sicherlich noch einmal ein fußballerischer Leckerbissen werden. Salzburg möchte vor heimischen Publikum den Meistertitel gebührend feiern und ihren erfolgreichen Trainer Marco Rose mit möglichst vielen Siegen verabschieden, ehe dieser im Sommer nach Mönchengladbach wechselt. Und der LASK? Nach einer überragenden Saison mit nur 4 Niederlagen werden die Oberösterreicher ihren ebenfalls scheidenden Erfolgscoach Oliver Glasner noch das ein oder andere Geschenk machen wollen – und was wäre ein größeres Geschenk als der erste Saisonsieg gegen den bereits fixierten Meister?

Am 12. Mai zeigen wir Euch das Beste, was Österreichs Fußball derzeit zu bieten hat live im Free-TV. Meister Red Bull Salzburg gegen Vizemeister LASK ab 17 Uhr kostenlos auf A1now.tv, sowie für alle A1 TV Kunden auf A1now (Sendeplatz 0 und 10).

 

Die Saison

 

Für Salzburg lief die Saison standesgemäß ab. Die ersten 10 Bundesligaspiele konnten allesamt gewonnen werden, ehe es gegen Aufsteiger Wacker Innsbruck und dem LASK zwei Unentschieden in Folge setzte. Zu diesem Zeitpunkt hatten die Mozartstädter jedoch schon einen komfortablen 10-Punkte-Vorsprung auf den zweitplatzierten LASK. Bis zur 22. Runde betrug der Vorsprung auf den LASK nach wie vor 9 Punkte, ehe das Guthaben auf den LASK, auf Grund der Ligareform-bedingten Punkteteilung, auf nur 4 Punkte schmolz. Doch auch in der sogenannten Meistergruppe spielte Salzburg meisterlich weiter. In sechs Spielen fuhr man fünf Siege, ein Unentschieden gegen St.Pölten, sowie eine überraschende Niederlage gegen den WAC ein, ehe in der 29. Runde das Meisterstück gegen die Wiener Austria vollendet wurde. Der FC Red Bull Salzburg feiert einen Start-Ziel-Sieg in dieser Saison und gewinnt den insgesamt 13. Titel der Klubgeschichte. In der Ära RedBull (seit 2005) ist es bereits der 10. Meistertitel - der sechste in Folge. Auch im Cup konnte man mit einem 2:0 Sieg über Rapid erneut als Wettbewerbssieger vom Platz gehen und somit das Sechste Double der Vereinsgeschichte feiern.

Einziger (möglicher) Wehrmutstropfen: auch nach dieser noch so erfolgreichen Saison mit 2 Titeln und dem Einzug ins Europacup-Achtelfinale muss Salzburg weiterhin um einen Champions League-Fixplatz bangen. Im Regelfall wäre der österreichische Meister nächste Saison mit einem fixen Startplatz in der Königsklasse gesetzt, doch die Außenseiter aus Amsterdam und Tottenham könnten den Champions League-Fluch der Bullen weiter verlängern. Sollte eines der beiden Teams heuer die Champions League gewinnen, muss sich Salzburg über die Qualifikation in die Königsklasse spielen. Es bleibt also spannend, ob Salzburg endlich die langersehnte Teilnahme an der Champions League gelingt.

Der LASK hingegen darf bereits fix mit der CL-Qualifikation planen, in die man (je nachdem, wer heuer die Europa League gewinnt) entweder in Runde 2 oder 3 einsteigt. In der zweiten Saison nach dem Wiederaufstieg in die Tipico Bundesliga haben die Oberösterreicher also erneut die große Chance auf einen internationalen Bewerb. Nach dem vierten Tabellenplatz in der vorigen Saison durfte das Team von Oliver Glasner bereits in der Europa League Qualifikation antreten, in der die Linzer schlussendlich denkbar knapp am türkischen Topklub Besiktas Istanbul scheiterten. Dennoch zeigte man vor allem im Rückspiel im eigenen Stadion eine bärenstarke Leistung und gewann vor eigenem Publikum mit 2:1 gegen die Millionentruppe aus der Türkei. Spätestens nach diesen Spielen zählte der LASK zum erweiterten Favoritenkreis in der Tipico Bundesliga, was sich schlussendlich als richtig herausstellte. Seit der 5.Runde halten sich die Linzer immer unter den Top Drei der Liga und profitierten nach der 22.Runde von der Punkteteilung, mit der man plötzlich nur noch 4 Punkte von Leader Salzburg entfernt war. Die Vorentscheidung um den Meistertitel fiel jedoch bereits im zweiten Spiel nach dem Cut: im direkten Duell der beiden Titelanwärter konnten sich die Bullen mit 2:0 durchsetzen und den Vorsprung wieder auf 7 Zähler ausbauen. Nichts desto trotz dürfen die Linzer mit dieser Saison mehr als zufrieden sein! Man konnte Salzburg lange Zeit fordern und war ab Runde 12 dauerhaft und relativ ungefährdet auf dem zweiten Tabellenplatz.

Das vierte und letzte Live-Spiel der Saison auf A1now wird am 12.5. um 17 Uhr in Wals-Siezenheim über die Bühne gehen, wenn Meister Salzburg auf Vizemeister LASK trifft. (c) GEPA

Die Trainer

 

Einen großen Anteil an den überragenden Leistungen der beiden Teams haben die beiden Erfolgstrainer Marco Rose & Oliver Glasner. Marco Rose feierte in seinen 2 Jahren als Cheftrainer bei Bullen nicht weniger als 2 Meistertitel, einen Cuperfolg, sowie den Einzug ins Europa League Halbfinale und Achtelfinale. Davor konnte er mit den U19-Jung-Bullen sensationell die UEFA Youth-League gewinnen (die Champions League für Nachwuchsteams). Auf dem Weg zum Titel setze man sich gegen namhafte Gegner wie Manchester City, PSG, Atletico Madrid und den FC Barcelona durch, ehe man das Finale gegen Benfica Lissabon mit 2:1 gewann. Nicht verwunderlich, dass sich die Wechselgerüchte rund um den Erfolgscoach bereits seit letzter Saison hartnäckig halten. Anfang April dann die endgültige Entscheidung: Marco Rose wird die Salzburger mit Saisonende verlassen und ersetzt Dieter Hecking als Cheftrainer beim fünfmaligen Deutschen Meister Borussia Mönchengladbach. Mit Jesse Marsch haben die Salzburger den Ersatz für Marco Rose im direkten Konzernumfeld – bei RB Leipzig – gefunden, doch die Erfolge die Rose mit den Bullen feiern konnte, werden in die Vereinsgeschichte eingehen.

 

Auch in Linz muss man sich nach dieser herausragenden Saison von seinem Trainer verabschieden. Oliver Glasner wechselt nach Ablauf der aktuellen Spielzeit nach 5 Jahren beim LASK zu Bundesligist VfL Wolfsburg. Glasner übernahm den Verein in der zweiten Liga und führte die Oberösterreicher 2017 nach sechs Jahren wieder in die höchste Spielklasse Österreichs. In der Aufstiegssaison erreichte man hinter Salzburg, Sturm Graz und Rapid den vierten Platz und konnte sich über den Einzug in die Europa-League-Qualifikation freuen. Die Abschiedssaison wird Oliver Glasner mit seinem Team auf dem zweiten Platz beenden und damit seinen Nachfolger die Champions League – Qualifikation übergeben. Auch wenn offiziell noch kein Nachfolger von Oliver Glasner bestimmt wurde, wird der gebürtige Salzburger in Linz schmerzlich vermisst werden. Es bleibt also abzuwarten, ob der LASK auch in der nächsten Saison eine ähnliche Rolle spielt wie in den vergangenen zwei Jahren.

 

Red Bull und der Stern

 

Mit dem 13. Meistertitel hat Red Bull endlich seinen Meisterstern über den Vereinslogo platziert. Es ist ein Thema, bei dem in Salzburg seit 2016 die Meinungen auseinandergehen. In Österreich (und vielen anderen Ländern) ist es üblich einen Meisterstern nach der 10. gewonnenen Meisterschaft über dem Logo zu Platzieren. Aus diesem Grund hat Rekordmeister Rapid drei, Austria Wien zwei und Wacker Innsbruck einen Stern über dem Vereinswappen. Dementsprechend wäre den Salzburgern dieser Stern bereits 2016 zugestanden. Doch die Vereinsführung stellte sich, nach Absprache mit Partnern und Sponsoren, dagegen. Der Grund: von den damaligen 10 Meistertiteln feierte man nur 7 in der Red Bull Ära, die anderen drei konnte der frühere Traditionsverein Austria Salzburg gewinnen (welcher Schlussendlich 2005 vom Getränkekonzern übernommen wurde). Einigen Fans konnten diese Vorgehensweise nicht verstehen und so wurde immer wieder mal gegen diese Entscheidung protestiert. Etwas verspätet dürfen sich die Fans nun doch über ihren Stern freuen! Nach dem 13. Meistertitel der Vereinsgeschichte, dem 10. in der Ära Red Bull, bekommt Salzburg zur neuen Saison nun endlich seinen Stern über dem Wappen.

 

Die Tipico Bundesliga auf A1now!

 

Die Saison neigt sich langsam dem Ende zu und A1now blickt auf das erste Jahr Tipico Bundesliga in Kooperation mit Sky zurück. Wir zeigten euch bisher 3 Highlight-Spiele live im Free TV: das Auftaktspiel zur neuen Zwölferliga, dass die Wiener Austria mit 2:1 gegen Wacker Innsbruck gewinnen konnte, den 0:1 Derbysieg der Violetten im Allianz Stadion und den 2:0 Überraschungserfolg von Rapid über Salzburg.  Neben den Live-Spielen präsentierten wir die Sky-Produktionen Die Abstauber und Mein Verein auf unserem Sender und werden dies natürlich auch weiterhin bis zum Ende der Saison tun. Das vierte und letzte Live-Spiel der Saison auf A1now wird am 12.5. um 17 Uhr in Wals-Siezenheim über die Bühne gehen, wenn Meister Salzburg auf Vizemeister LASK trifft.

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