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Die vernetzte Red Bull Arena

 

VIDEO: Exklusive Einblicke in die hochmoderne Red Bull Arena.

Nur einen Steinwurf vom Schloss Kleßheim entfernt, steht in Wals-Siezenheim ein krasser Gegensatz zum barocken Palast: Die hypermoderne Red Bull Arena vom FC Red Bull Salzburg, ein Fußballtempel, der alle Stückerln spielt.

Ein Fassungsvermögen von 30.188 Plätzen, 2.700 Parkplätze, 39 Kioske und 12 Skyboxen hat das Stadion. Was uns bei unserem exklusiven Rundgang aber viel mehr interessiert, ist das vernetzte Innenleben, das den komplexen Betrieb der Arena am Laufen hält.

Claus Schmiederer, technischer Leiter des Stadions, führt uns deswegen gleich ins "Gehirn" der Arena, den Kontrollraum. "Von hier aus werden alle relevanten Systeme überwacht." Zahllose Screens, Schalter und Regler lassen schon vermuten, dass man von hier aus nicht nur das Licht ein- und ausschalten kann.

"Die Heizung, Lüftung, Klima- und Sanitäranlagen werden hier gesteuert. Die Videoüberwachungsanlagen kontrolliert, die Videowall und die Beschallungsanlagen überwacht und wir bedienen hier die Mediensteuerung in den VIP-Bereichen. Wir versuchen einfach immer, am aktuellen Stand der Technik zu bleiben", erklärt Schmiederer die netzwerkbasierte Technik.

Vom "Gehirn" des Stadions geht es direkt in die Kabinen. Andi Ulmer, Kapitän der "Bullen", gewährt uns einen seltenen Einblick in die "heiligen Hallen". Die Garderobe hat nichts mit einer engen, verschwitzten Sportplatz-Kabine zu tun. Kein Wunder, denn durch das ganze Equipment muss der Bereich auch weitaus großzügiger dimensioniert sein.

Xaver Schlager: "Auf die Ersatzbank will man als Spieler nicht so gerne."

"Jeder Spieler hat bis zu drei Paar Fußballschuhe mit", erklärt Ulmer. Wenn sich bei einem normalen Match also 18 Kicker umziehen, dann ergibt das schon eine Schuhsammlung, die selbst Carrie Bradshaw von "Sex and the City" vor Neid erblassen lässt.

Senkrechtstarter Xaver Schlager führt uns danach aufs Spielfeld. "Auf die Ersatzbank will man als Spieler nicht so gerne", grinst der Mittelfeldspieler und zeigt uns die bequemen, aber eben nur mäßig beliebten Sitzgelegenheiten. "Aber wenn man dann rein kommt, dann gibt man natürlich trotzdem Gas", stellt Schlager klar.

Um den Rasen makellos zu halten, werden übrigens auch hier sämtliche technische Register gezogen. Mehr als 30 Kilometer PVC-Schläuche sind unter dem satten Grün verlegt. Im Winter wird warmes Wasser durchgepumpt, um die Oberfläche vor dem Gefrieren zu schützen. Gleichzeitig bekommt das Gras zwischen den Spielen mit dutzenden "künstlichen Sonnen" das nötige Licht, um optimales Wachstum zu garantieren. Die zentral gesteuerte Bewässerungsanlage sorgt für das lebensnotwendige H2O.

Zum Abschluss führt uns der ÖFB-Nationalspieler weiter nach oben, in die A1-Skybox. Neben der besten Sicht und der besten Verpflegung können sich die VIP-Gäste hier zudem mit #ConnectLife vertraut machen. "Auf der Smarthome Wand kann man die neuesten Technologien von A1 ausprobieren", so Schlager, der sich gleich für die aktuellsten Entwicklungen interessiert.

Um am Zahn der Zeit zu bleiben, muss man aber natürlich nicht zwangsweise in die A1-Skybox. Denn auf #ConnectLife werdet ihr ebenso rundum über die vernetzte Zukunft informiert.

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