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Digitale Zukunft

Das war der Safer Internet Day

 

VIDEO: Das war der Safer Internet Day 2020 im A1 Headquarter!

Aufwachsen in der digitalen Welt? Wie wird unser Dasein dadurch bereichert? Der Tag, an dem Kinder das erste Mal das Internet entdecken, kommt oft sehr schnell. Durch Smartphones, Tablets etc. geht alles noch viel schneller. Oft fehlt da einem der Überblick. Aus diesem Grund wurde der Safer Internet Day ins Leben gerufen! Diskussionen und Vorträge deckten Vorteile und Risiken zum Thema Internet und Nutzungsverhalten auf! Die Veranstaltung erwartete 240 Besucher.

Bereits zum 17. Mal ist von Themen rund um Safer Internet die Rede - ein Anlass, um einen noch tieferen Blick in die Sicherheiten der digitalen Welt zu wagen. Auf der Fachtagung im A1 Headquarter von saferinternet.at widmeten sich Politiker und Experten Themen, wie digitale Spiele, ungeeignete Inhalte, Cyber Mobbing, die Bedeutung von InfluencerInnen etc. Die Digitalisierung birgt für Kinder definitiv neue Chancen, aber auch vermehrt Gefahren. Besonders Eltern und Pädagogen sollten hier das Nutzungsverhalten ihrer Kinder unter die Lupe nehmen!

 

Courage in der digitalen Welt

Kinder und Jugendliche selbst sehen das Internet fast immer als positiven Teil ihres Lebens an. Zu Recht? Wie würden sie demnach ihr Verhalten in der digitalen Welt beschreiben? "Kinder und Jugendliche müssen dazu befähigt werden, sich eine Wertehaltung anzueignen. Das bedeutet: achtsam miteinander im Netz umgehen, Empathie für Schwächere und digitale Courage zeigen, für ein Recht auf Selbstbestimmung eintreten und die Privatsphäre so weit als möglich schützen“, erklärt Petra Grimm (Institut für Digitale Ethik, Hochschule der Medien Stuttgart) auf der Fachtagung.

 

Erwachsene haben Aufholbedarf

Was Erwachsene bereits über ihre Kinder wissen: Sie sind oft nicht in der Lage, sich selbst zu beschränken. Gefordert sind die Eltern und Lehrer im Umgang mit der digitalen Welt, aber nicht nur als Begleiter ihres Kindes, sondern auch als Vorbild. Sich selbst mit neuen Medien vertraut zu machen und dessen Umgang zu beherrschen erfüllt schon mal die Grundvoraussetzung, eigenen Kindern dieses Know-How weiterzugeben. Eltern sind dann in der Lage neue Medien besser zu verstehen und sich auch in junge Menschen hineinfühlen zu können.

„Wer am meisten lernen muss, sind nicht die Jugendlichen selbst, sondern die Erwachsenen um die Jugendlichen herum“, beobachtet Autorin und Journalistin Ingrid Brodnig. „Wir müssen überlegen, welche Botschaft wir ihnen vermitteln wollen. Bieten wir genügend Rückhalt? Haben junge Menschen das Vertrauen, dass sie zu uns kommen, wenn etwas sie verängstigt?“

 

Nicht nur zum Safer Internet Day, sondern das ganze Jahr über bietet Saferinternet.at ein umfassendes Informationsangebot für Kinder, Jugendliche, Eltern und Lehrende.

 

Weltweit nehmen mehr als 100 Länder den Aktionstag zum Anlass, um auf das Thema Internetsicherheit aufmerksam zu machen. (c) Saferinternet.at/APA-Fotoservice/Hörmandinger

Digitales Klassenprogramm "A1 Internet für Alle"

Über 130 Länder beteiligen sich weltweit am 11.Februar am Safer Internet Day, um über eine sichere und verantwortungsvolle Internetnutzung aufzuklären. A1 ist Partner seit 15 Jahren und unterstützt die Aktion mit der österreichweiten Initiative „A1 Internet für Alle“: diese bietet die Möglichkeit, Kids und Jugendliche auf ihre spannende Reise durch das digitale Zeitalter zu begleiten. Das Ergebnis ist überwältigend, über 68.000 Kinder in rund 3.300 Schulklassen-Workshops waren bereits mit dabei. Mit kostenlosen Schulungen steht einem sicheren Umgang mit Social Media, Robotik und Co. nichts mehr im Wege.

Mittlerweile gibt es einige Möglichkeiten, wie Sie Ihren Kindern beim Surfen einen einigermaßen altersgerechten Rahmen schaffen können. Zum Beispiel wird dies mit einer speziellen Kinderschutz Software möglich. Mit Infoabenden für Eltern „Mein Kind sicher im Netz“ bietet A1 Internet für Alle ein kostenloses Bildungsprogramm.

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