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Smarte Sicherheit für Menschen mit Demenz

Besonders von Demenz Betroffene profitieren davon in der gewohnten Umgebung bleiben zu können.

"Ich frage mich, ob Zuhause alles in Ordnung ist. Ich hoffe, du kommst heute alleine klar..." Smart Home ermöglicht Menschen mit Demenz, trotz körperlicher und kognitiver Einschränkungen, länger in ihren eigenen vier Wänden zu leben.

Wenn man sich Gedanken über die Liebsten macht, möchte man sich vergewissern, dass alles in bester Ordnung ist. Vor allem dann, wenn sie in den eigenen vier Wänden leben und selbst kaum in der Lage sind, ihren Alltag alleine zu bewältigen. Eine besondere Herausforderung stellt sich älteren Personen, die von Demenz betroffen sind, sprich einen Autonomieverlust erleiden. Sie hegen den Wunsch, unabhängig zu leben und im eigenen Heim alt zu werden. Angehörige und Verwandte sind nicht immer rund um die Uhr in der Umgebung und können dadurch oft nicht helfen. Sicherheitsbedenken stehen im Weg. Was kann ich tun, sollte es zu einem Notfall Zuhause kommen?

Man will sich sicher sein, dass es der Person gut geht und nichts passiert ist. Mit Smart Home Technologien kann das Leben sowohl von Familienmitgliedern, als auch Menschen mit Demenz, ein Stück weit erleichtert werden.

Mit einem Blick sofort sehen, ob Zuhause alles in Ordnung ist.

Ich möchte wissen, dass es Dir gut geht

130.000 Menschen in Österreich sind dement und 80% davon werden Zuhause betreut. Mit der steigenden Anzahl der von Demenz betroffenen Personen, wächst der Bedarf nach Sicherheit und das Bedürfnis, sich im eigenen Heim wohlzufühlen. Die Einsatztechnologien hierfür sind vielfältig. Mit der A1 Smart Home App können alle smarten Geräte Zuhause für die Liebsten gesteuert werden, egal wo man sich befindet. Bei diesem Stichwort schießt einem sofort ein Gedanke in den Kopf: Jederzeit Bescheid wissen, wie es dem Liebsten geht, und dadurch eigene Sorgen reduzieren. Dabei geht es nicht etwa um Überwachung, sondern um das Wohl und die Sicherheit eines pflegebedürftigen Menschen.

Mit der Indoor Kamera kann ich mir sicher sein, dass ich über die Befindlichkeit der Person informiert bin. Türsensoren stellen fest, ob das Haus verlassen wurde oder die Tür vergessen wurde zu schließen. Stürzt die demente Person, isst oder trinkt zu wenig, sitzt sie nur noch auf dem Sofa, weil sie Schmerzen hat, oder schläft sie nachts kaum noch, schlagen die Algorithmen Alarm auf der App. Smarte Fenstersensoren können zudem feststellen, wann welche Fenster geöffnet werden. Ein detailiertes Ereignisprotokoll zeigt mir Handlungen und Verhalten der dementen Person im Haus.

Neben Bewegungsmelder sollen Temperaturmesser und Helligkeitsmesser die Befindlichkeit der dementen Person positiv beeinflussen. Man kann sehen, ob es ihr zu kalt oder zu warm ist, ob zu hell oder zu dunkel, mit der App lassen sich diese Umstände einfach regeln. Mit einem Wassersensor können auch die kleinsten Wassermengen an ungewollten Stellen registriert werden. Das sind nur einige von vielen Beispielen aller Smart Home Möglichkeiten. Der Wohnbereich einer dementen Person kann je nach Belieben mit verschiedenen Assistenten versehen werden.

Fragen nach den Möglichkeiten der Aufrechterhaltung und Förderung von Lebensqualität rücken zunehmen in den Vordergrund.

Trotz Demenz selbstständig leben

Für das Wohnen und Leben in den eigenen vier Wänden darf eine gesunde Lebensqualität ebenso nicht außer Acht gelassen werden. Für demente Menschen sind besonders zwei Faktoren ausschlaggebend: Selbstbestimmung und Komfort. Entscheidungen selbst treffen zu können kann mit Smart Home ermöglicht werden. Zu unterscheiden ist hier jedoch einerseits die Selbstbestimmung als aktive Entscheidung, die man notwendigerweise durch Unterstützung Dritter treffen kann, beispielsweise auch mit AAL (Active Assisted Living). Andererseits besteht die volle Selbstständigkeit als Fähigkeit, etwas selbst zu tun. In den meisten Fällen trifft jedoch ersteres auf Menschen mit Demenz zu.

Durch die Smart Home App von A1 können auch Voreinstellungen von Angehörigen durchgeführt werden, um die Lebensweise dementer Personen so selbstständig wie möglich zu gestalten. Mittels bestimmter Automatismen soll gefördert werden, dass sich Menschen mit Demenz im Haus frei bewegen. Sobald die Person einen Raum betritt, geht das Licht automatisch an. Sobald sie ihn verlässt, schaltet es sich aus. Die Steckdosen als Sicherheitsstecker drehen sich, sobald sie nicht mehr benutzt werden, nach einer Stunde von selbst ab.

Sprachassistenten können zudem die tägliche Routine vereinfachen, wenn demente Personen Schwierigkeiten haben, sich an spezifische Gegebenheiten zu erinnern. Alexa ermöglicht alles von der Erstellung von Erinnerungen zur Einnahme von Medikamenten, bis hin zur Frage, wie das Wetter gerade ist oder wird. Sprachbefehle sind meist ausreichend für jegliche Art von Aktivierung im Haus. Smart Home soll das Leben erleichtern, für Sicherheit sorgen und mehr Komfort bieten.

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