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Diese Social Media Plattformen werden gehypt

Neben Facebook, Instagram, TikTok und Co versuchen auch neue Social Media Plattformen den Markt zu erobern. Aber etwas fällt dabei auf: Die soziale Verantwortung gewinnt zunehmend mehr an Bedeutung. Welche Apps gerade einen regelrechten Hype erfahren, liest du hier:

BeReal

Social Media Plattformen

BeReal setzt auf ungefilterte Momente und unretouchierte Fotos.

Authentizität – was viele Influencer:innen immer wieder versuchen für sich zu beanspruchen, verspricht genau eine App. Mit BeReal stehen wieder spontane Schnappschüsse aus unserem Alltag im Vordergrund, die wir ungefiltert und unretuschiert mit unseren Freunden teilen. Die Social Media Plattform versucht mittels Push-Benachrichtigungen zu einer zufälligen Uhrzeit ihre Nutzer:innen zu ermutigen, ein Foto aufzunehmen und hochzuladen. Jedoch schnell sein ist angesagt! Nach der Benachrichtigung bleiben dir nur zwei Minuten. Also statt dem #healthy Avocado-Toast wird es dann doch nur das Portrait der ungesunden Fertigpizza.

Sich einfach zurückzulehnen und die Fotos von Freund:innen anschauen, funktioniert nicht. Erst nachdem du selbst etwas hochgeladen hast, kannst du die Fotos deiner Kontakte ansehen. Natürlich kannst du auch einen Schnappschuss zu einer anderen Uhrzeit hochladen, jedoch werden diese mit dem Stempel „late“ vermerkt. BeReal ist sowohl für IOS und Androide verfügbar.

Poparazzi

Selbstdarstellung war gestern. Filter sowie Farb- und Glättungseffekte gehören der Vergangenheit an, denn mit der neuen Foto-App Poparazzi ist jetzt Schluss mit Selfies. Die App imitiert einen Paparazzo, wodurch Nutzer das eigene Profil nicht selbst befüllen, sondern lediglich auf Beiträgen anderer markiert werden. Erst danach tauchen die Fotos im eigenen Feed auf.
Die Idee hinter der App ist es den Druck für perfekte Fotos loszuwerden und wieder mehr das soziale Miteinander zu fördern. Die Fotos können entweder direkt mit der App aufgenommen oder hochgeladen werden. Jedoch gibt es einen großen Unterschied zu anderen Social Media Plattformen. Für die Aufnahmen mit dem Smartphone kann nicht die Frontkamera verwendet werden. Filter, Bildunterschriften oder Follower-Zahlen suchst du auch vergebens. Aktuell ist die App nur für iPhones verfügbar.

Telepath

Falschmeldungen, Hasskommentare und Trolle – in den letzten Monaten ist die Zahl der provozierenden User in den sozialen Netzwerken gestiegen. Ein Pendant dazu bietet die App Telepath, die eine Mischung aus Reddit und Twitter darstellt. User können sich untereinander folgen und Netzwerken zu bestimmten Themenschwerpunkten beitreten. Telepath eignet sich daher für User, die gleiche Interessen teilen und sich darüber austauschen möchten.
Die App funktioniert wie ein Türsteher eines Clubs, denn nur durch eine Einladung und die Verifikation mit dem echten Namen sowie der Mobilnummer wird dir Einlass gewährt. Die Regeln der neuen Plattform sind einfach: sei freundlich, belästige niemanden und verbreite keine Fake-News. Andernfalls wird seitens der Betreiber reagiert.

TapeReal

Erstelle deinen eigenen Podcast

Wer schon immer seinen eigenen Podcast starten wollte oder einfach seine Gespräche mit Freunden teilen möchte, hat mit TapeReal die ideale Plattform gefunden. Mit der App können Usern Audios-Tapes, sowie Videos aufzeichnen und diese mit ihren Freunden oder der Community teilen. Geboten werden neben der kostenlosen Version auch kostenpflichtige Inhalte von Streamern, Vlogger, aber auch Künstlern und Musikern. TapeReal setzt dabei auf soziale Momente und Kreativität. Das Battle um die meisten Likes findet hier nicht statt, da diese verborgen werden. Die Nutzer und Nutzerinnen haben bei der Plattform auch die Möglichkeit, etwas Gutes zu tun. Denn die Betreiber spenden 2,5% ihrer Einnahmen an diverse Wohltätigkeitsorganisationen.

Yubo

Eine App die gerade in ihren Startlöchern steckt und sich auf die Generation Z konzentriert ist Yubo. Die App setzt auf virtuelle Räume, wo es statt um Likes und Retreets um Community-Building geht. Kurz gesagt soll die Plattform dabei helfen, mit neuen Leuten in Kontakt zu kommen und mit ihnen zu kommunizieren. Gemeinsam befindest du dich in einem Chat mit fünf bis zehn Personen, wo ihr euch per Video oder Chat miteinander austauschen könnt. Kleiner Nachteil: Wer einen virtuellen Raum betreten möchte, benötigt allerdings eine Einladung eines anderen Nutzers. Yubo ist kostenlos, jedoch für einzelne Funktionen sind ein bis zwei US-Dollar oder ein monatliches Abo zu zahlen. Dafür sind Produktplatzierungen oder andere Formen von Werbung verboten.

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