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Urlaub von der Hitzewelle

Die Hitze in der Stadt ist für manche ins Unerträgliche gestiegen, andere lieben das derzeitige Sahara-Feeling. Aber es gibt Abkühlung, sei es durch die kleinen kühlen Oasen der Stadt – vom sanften Niesel neben einem Brunnen bis zu runtergekühlten Kinosälen, Gruften oder einfach schönen Plätzen zum Entspannen unter großen Bäumen. Ein kleiner Wegweiser durch die Kältepole einer heißen Stadt und wie man heiße Abende generell am schönsten verbringen kann:

1. Künstlicher Sprühregen

So wird man gerne geduscht. Bild: SN/APA/ROLAND SCHLAGER

Die Stadt Wien hat zu Beginn der Hitzewelle mit „Sofortmaßnahmen“ für Erleichterung gesorgt: Mit Sprühnebelschläuchen und Nebelduschen werden heiße Plätze abgekühlt. In Phase eins werden derzeit Sprühnebelduschen und Schläuche auf dem Schwarzenbergplatz, Praterstern und im Resselpark installiert. Es handelt sich um Prototypen, deren Wirksamkeit und Einsatzmöglichkeiten genau analysiert werden, um sie an Tagen über 30 Grad an weiteren Flächen zu installieren.

2. Wasser kühlt

Eh klar, den Beweis findet man rings um Brunnen, wenn Kinder planschen, Touristen rasten oder wenn beim Vorbeigehen der eine oder andere kurz eine Hand ins Nass steckt. 55 Monumental- und Denkmalbrunnen gibt es in Wien, dazu mehr als 900 Trinkbrunnen (diese findet man meist bei Spielplätzen, in Parks oder bei Märkten). Besondere Empfehlung für schnelle Abkühlung: Einmal durch den Sprühnebel des Hochstrahlbrunnens am Schwarzenbergplatz laufen oder radeln, und man fühlt sich fast wie frisch geduscht.

3. Laue Sommerabende

Um heiße Abende am besten zu überstehen, gibt es vor allem eines: Ablenkung! Sternenhimmel, Sommernächte und eine Kinoleinwand findet man derzeit am Karlsplatz vor der wunderschönen Karlskirche. CineCollective lädt erstmals zu Kaleidoskop – Film und Freiluft am Karlsplatz. An 22 Sommerabenden entsteht mitten in der Stadt unter freiem Himmel, ein cineastisches Kaleidoskop täglich ab 21:00 Uhr, bei freiem Eintritt. Alle Infos zum Programm gibt es hier, das Event läuft vom 28. Juni – 19. Juli 2019.

4. Genussmeile Kino

Besonders schön an lauen Abenden: Kino wie noch nie. Foto: Filmarchiv, Alexi Pelekanos

Bei dem Kinofestival der Viennale kino wie noch nie verbindet sich in bewährter Manier Kulinarik mit einem sorgfältig ausgewähltem Film-Programm. Eine der cineastischen Schwerpunkte 2019: 50 Jahre Mondlandung. Die Grünstern Gartenküche gastiert auch 2019 wieder im Rahmen des Open-Air-Festivals im Naturgarten des Filmarchiv Austria. Biologische, saisonale und regionale Lebensmittel sind dabei zu hochwertigen Gerichten verarbeitet, der Großteil der Lebensmittel stammt erntefrisch direkt aus eigenem Anbau und von den Feldern Wiener KleinproduzentInnen. Bonus: leichte Erreichbarkeit: U2 Taborstraße, Straßenbahnlinie 2. Achtung: Gelsenspray und Fächer nicht vergessen.

5. Chillen am See

Das Fritz in Weiden besticht durch phantastische Lage am See.

Ein wunderbarer Ort zum Entspannen und genießen ist das Restaurant das Fritz in Weiden am See im Burgenland. Die Neu-Interpretation der pannonischen Küche findet erfolgreich statt, österreichische Klassiker finden sich ebenso auf der Speisekarte des „Fritz“ wie die unverzichtbare Neusiedlersee-Fischsuppe und Spanferkel mit Chilikraut und Grammelknödel. Feine Salate sind den ganzen Tag über erhältlich und ergänzen das Angebot für alle, die nur auf einen Snack und ein gutes Glas Wein vorbeischauen wollen. Wunderbare Sonnenuntergänge gibt es als Draufgabe. Das Fritz, 7121 Weiden am See.

6. Abkühlung im Kinosaal

Kino geht auch im Freien. Am besten in einer lauen Sommernacht.

In Hitzenächten gehören Kinosäle zu den angenehmsten Orten der Stadt. Vor allem in den modernen Multiplex-Kinos wie etwa dem Apollo, dem Village Cinema oder Hollywood Megaplex im Gasometer werden die Säle zumeist derart stark runtergekühlt, dass sie eine großartige Abwechslung zu den Tropenabenden im Freien bieten. Manchmal – vor allem, wenn ein großer Saal nicht voll besetzt ist – wird es sogar so frisch, dass man sich wünscht, eine Jacke oder Weste mitgenommen zu haben.

7. Schloßbergstollen in Graz

Entspannen bei mit Weinkeller-Temperaturen: Wer eine Pause an einem auch in einer Hitzewelle besonders kühlen Platz einlegen möchte, findet diesen im Schloßbergstollen am Fuße des Schloßbergs. Angenehme 16 Grad erwarten hier hitzegeplagte Städter. Generell sind derzeit Weinkeller ein guter Ort, um der Hitze zu entkommen.

8. Sol Beach Club

So lässt es sich bei Hitze während des Tages und bei Nacht mehr als gut aushalten: Mit regionalen & internationalen Speisen & Drinks sowie der SOL Sushi Selection überzeugt der SOL Beachclub mit seiner spannenden & einzigartigen Küchen Fusion „Asia meets Carinthia“ in Kombination mit einem internationalen Touch. Bequeme Lounge Möbel bieten ein schönes, entspanntes Flair, und im Schatten unter den Palmen hat man einen exklusiven Blick auf die Veldener Wörthersee Bucht.

9. Biergärten in Salzburg

Hier lässt es sich gut aushalten: in Biergärten unter großen Bäumen, am besten mit einer herrlichen Aussicht über die Stadt. Im Stieglkeller und in der Stadtalm lebt die Biergartenkultur und verbindet Gemütlichkeit mit guter Stimmung und lässt die Temperaturen erträglich werden.

10. Im Shopping Center

Shopping Center wie das Donauzentrum oder die Lugner City sind eigentlich jene Orte, an denen gilt: schnell rein, erledigen, was zu erledigen ist, und schleunigst wieder raus. Im Sommer ist das anders, da schlägt einem beim Eintreten erst einmal angenehm kalte Luft entgegen. Sind hier doch, wie in vielen Einkaufszentren, die Klimaanlagen auf gefühlte 18 Grad eingestellt. Zwischendurch eine wunderbare Erholung für Geist und Seele, und vielleicht lockt noch ein Besuch eines A1 Shops.

11. Kaisergruft

Schaurig-schön, und vor allem kühl: Die Kaisergruft (Tegetthoffstraße 2, 1010 Wien, täglich 10–18 Uhr) ist auf etwa 19 Grad temperiert – und abseits der Abkühlung kann man sich die Sarkophage diverser Habsburger ansehen. Deren Eingeweide wurden übrigens in den Katakomben (Mo bis Sa 10–11.30, 13.30–16.30 Uhr, So, Fei. 13.30–16.30 Uhr) unter dem Stephansdom extra bestattet. Interessant anzusehen – und ziemlich kühl ist es dort auch.

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