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Digital Zeichnen am Tablet: So einfach geht’s!

Beim digitalen Zeichnen muss man auf nichts verzichten. Im Bild: Bleistift-Effekt (links) sowie Aquarell (rechts)

Möglicherweise bin ich ein bisschen late to the party, aber seit neuestem zeichne ich nur noch digital. Ja richtig! Was früher mühsam mit Stift, Farben und Papier vonstattenging, mache ich heute ratzfatz digital. Dafür muss ich weder den Aquarell-Koffer zum Malen auspacken, noch tausend Sachen vorbereiten. Das Einzige, was ich benötige: Ein Tablet und einen passenden Stift.

Dass man auf Tablets auch zeichnen kann, ist ja an und für sich nichts Neues. Spätestens seit Samsung, Apple und Co. die dazugehörigen Stifte gelauncht haben, ist das Schreiben und Zeichnen auf Tablets ganz einfach. Doch auch abseits der bekannten Marken gibt es mittlerweile zahlreiche Grafik-Tablets auf dem Markt, die Strich für Strich auf einen PC-Monitor oder Laptop übertragen.
Nun gut, der Trend ist jetzt also auch bei mir angekommen. Bislang gehörte ich trotz meiner Digital-Affinität zu jener Fraktion, die Haptik, Geruch und Aufmachung eines Buches dem E-Reader vorzieht. Genauso habe ich das bislang beim Zeichnen gehandhabt. Doch nach ein paar Monaten digitalem Zeichnen kann ich sagen: Hier überwiegen ganz klar die Vorteile! Denn das Zeichnen auf dem Tablet geht super-easy, schnell und unkompliziert – und noch dazu von der Couch aus. Außerdem hat man in nur einem Zeichen-Programm alle erdenklichen Farbpaletten und Pinsel-Spitzen zur Verfügung. Man braucht beispielsweise also nicht mehr zwingend Aquarell-Farben, um einen Aquarell-Effekt zu erzeugen. Geht mal ein Strich daneben, lässt sich dieser dank "Rückgängig"-Button easy entfernen. Ach, und für all jene, die dann doch etwas Haptisches brauchen: Man kann seine Werke ganz einfach und unkompliziert im nächsten Copy-Shop ausdrucken lassen.

 

Meine Tipps für angehende digital Artists

Für all jene, die ich jetzt von den Vorteilen des digitalen Zeichnens überzeugen konnte, kommen hier noch ein paar Tipps von mir. Am Anfang der digitalen Zeichen-Karriere steht höchstwahrscheinlich die Frage, welches Tablet sich gut zum Zeichnen eignet. Dazu sei gesagt: Grundsätzlich jedes, das eine geeignete Größe hat und mit einem Stift kompatibel ist. Natürlich gibt es preislich massive Unterschiede. Mein Tipp: Vorab überlegen, in welche Richtung das künstlerische Vorhaben geht. Profis wie zum Beispiel Illustratoren, die von ihren Werken leben, brauchen mit Sicherheit andere Hardware als jemand, der gerade erst mit dem Zeichnen beginnt und höchstens kleinere Sketches zeichnen will. Inspiration, wohin die kreative Reise gehen soll, findet man übrigens massenhaft auf Pinterest.

Ich habe mich letztendlich für ein iPad entschieden, nicht nur aus dem Grund, weil ich auch sonst iPhone-Userin bin, sondern weil es mein bevorzugtes Zeichen-Programm nur für iOS (und nicht etwa für Microsoft) gibt. Deshalb ein weiterer Tipp: Vorab Zeichen-Tools recherchieren und gegebenenfalls am Smartphone vorher testen.

Apropos Programm: Ich zeichne am liebsten mit der App Adobe Sketch. Diese ist kostenlos verfügbar und reicht für meine Zwecke vollkommen. Was ich an der App auch besonders mag ist die Tatsache, dass man (ähnlich wie bei Photoshop) auf verschiedenen Ebenen arbeitet. Somit speichere ich mir oft Bilder von Pinterest, die ich besonders toll finde und füge diese als extra Ebene ein. Das Abzeichnen gelingt dann super-easy und auch die persönliche Note kann man durch Farben, Hintergründe, Sprüche und Co. verleihen. Also, viel Spaß beim Ausprobieren!

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