VPS: Was ist eine Container-Virtualisierung?


Linux Container (LXC) nutzen gemeinschaftlich den Betriebssystemkern (Kernel) einer einzelnen Linux-OS-Installation. Ein LXC kapselt lediglich Applikationen und deren Betriebsumgebung wie Prozessbäume, Netzwerk, User IDs, etc. ab.

Unterschiede bei gleichem Inhalt

Virtuelle Maschine:

  • Speicherplatzbedarf im Bereich von Gigabytes
  • Erfordert einen klassischen Start (Boot) des Betriebssystems, Apps laden mehrere Minuten

Container:

  • Speicherplatzbedarf im Bereich von Megabytes
  • Betriebssystem ist bereits gestartet (gebootet), Apps stehen beinahe sofort zur Verfügung.
  • Vorteil: Apps sofort installieren, auf andere virtuelle Server verschieben, austauschen oder ältere Paketstände reaktivieren
  • Nachteil: Eine Betriebssysteminstanz muss viele Container gleichzeitig bedienen. Dadurch ist diese Technologie in ihrer Leistungsfähigkeit eingeschränkt. Für Applikationen mit mittlerer und hoher Leistungsanforderung empfiehlt A1 die Verwendung von virtuellen Maschinen. 

 


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