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Was ist A1 Mission Future?

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Der digitale Wandel bringt viele neue Jobs

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Hinter den Kulissen unserer A1 Lehre

 

VIDEO: Du hast die Chance, dich für einen unserer drei Lehrberufe bis zum 31. März 2020 zu bewerben. #MakeItHappen

Du möchtest eine Lehre bei A1 machen - möchtest aber auch wissen, was so eine Lehre alles mit sich bringt und stellst dir immer wieder die gleichen Fragen? Wie bereite ich mich auf die Bewerbung vor? Was erwarten mich für Schulungen? Wie sind die Menschen dort, mit denen ich zusammenarbeite? Wir haben alle Insights rund um die A1 Lehre für Dich zusammengestellt:

Ins Berufsleben lässt es sich unterschiedlich starten, ein Weg davon ist die Lehre bei A1. Nicht nur in Sachen Telekommunikation ist das Unternehmen innovativ, vielmehr ruft es durch die verschiedenen Ausbildungswege ganz neue Perspektiven hervor. Ob Elektronik, E-Commerce oder Einzelhandel: Sich zu entschließen, einen dieser Wege einzuschlagen ist schon mal der erste wichtige Schritt. Dazu kommt noch, dass man sich mit den Hard Facts rund um die Lehre vertraut macht und sich möglichst gut auf die Bewerbung vorbereitet. Aber wie sieht es nun mit den „Soft Facts“ aus?

Vielmehr interessieren doch auch die verschiedensten Erfahrungen, die in der Ausbildung gesammelt werden. Wir haben bei unseren Lehrlingen im letzten Jahrgang einen Blick hinter die Kulissen gewagt und Interviews mit ihnen durchgeführt. Sandra Gansberger (23) aus Niederösterreich und Hesam Aghaei (22) aus Linz berichten über ihre Ausbildung in der Elektronik im Arsenal; Ernst Heinrich Anton (18) aus Wien über seine Ausbildung im A1 Shop auf der Kärntnerstraße.

Virtual Reality (VR) erlebt aktuell einen Hype, auch in der A1 Lehre. Das Arbeiten mit technologisch modernen Geräten steht auch auf dem Lehrplan. (c) Florian Albert

A1: Wie sieht der Alltag eines Lehrlings bei A1 aus?

Ernst (18, Einzelhandel): Mein Alltag ist sehr praxisbezogen, heißt ich bin im Shop meistens mit Privatkunden oder Firmenkunden. Ab und zu mache ich auch Backoffice Arbeit, arbeite viel mit E-Mails oder helfe bei der Umlagerung, je nachdem was reinkommt. Es ist relativ spontan manchmal. Ich bin auch in sehr engem Kontakt mit meinen Kollegen und meinem Ausbildner, der mir ab und zu Fragen stellt, um mich etwas zu fordern.

Sandra (23, Elektronik): Als ich meine Lehre angefangen habe, waren wir großteils im Arsenal. Dort haben wir verschiedene Ausbildungsmodule gehabt und diese praktisch angewendet anhand von Gruppenarbeiten in der Klasse. Im Fachbereich dann angekommen wurden wir öfters durchroutiert zwischen verschiedenen Modulen. Ich interessiere mich sehr für Operation und wollte auch unbedingt in dem Bereich bleiben, was mir auch gelungen ist. Speziell bin ich jetzt im Provisioning Bereich, was viel mit Verkabelung oder Bandbreite zu tun hat.

Hesam (22, Elektronik): Für jedes Modul haben wir auch Skripten, die uns zur Verfügung gestellt werden und mit denen wir sehr ausführlich arbeiten. Man wird also bestens für die Prüfungen vorbereitet.

 

A1: Wieso hast du dich genau für diesen Ausbildungszweig entschieden?

Sandra (23, Elektronik): Ich war zuvor Pflegehelferin und habe gemerkt, dass es nicht wirklich zu mir passt. Ich hatte schon immer diesen kleinen Konflikt in mir, ob ich jetzt etwas Soziales oder eher den technischen Bereich bevorzuge. Als ich dann gesehen habe, dass dieser Lehrberuf viel mit Technik zu tun hat, habe ich mir gedacht, ich probiere es aus – und es hat wunderbar gepasst. Ein glücklicher Zufall!

Hesam (22, Elektronik): Ich finde es super, dass es hier nicht nur um Elektronik geht, sondern auch um Informationstechnik. Es ist einfach mein Thema, was mich persönlich sehr begeistert. Ich war vor der Ausbildung in einer HTL und habe mir schon da gedacht, dass ich unbedingt in den Bereich will. Finde es so spannend, dass man auch viel von der Digitalisierung so mitkriegt.

Ernst (18, Einzelhandel): Hauptsächlich, weil ich Technik mag. Ich war schon immer ein Technik-Mensch und ich habe mich auch immer viel mit Menschen unterhalten. Kommunikation hat mich immer mehr interessiert und ich habe mich auch generell viel mit Sprache auseinandergesetzt. Ich habe mich deswegen auch für den Shop im ersten Bezirk entschieden, weil man hier viel kommunizieren kann.

Es bleibt nicht nur bei der Theorie, auch Mastenklettern steht auf dem Programm des Lehrberufs für Elektronik.

A1: Was hast du bis jetzt alles lernen können?

Hesam: Ziemlich vieles. Was mir sofort einfällt, ist das Arbeiten mit Programmen, also wir haben gelernt zu programmieren. Neben dem natürlich auch andere Dinge, wie das Löten oder das Verkabeln. Wir haben auch viel über die Theorie gelernt, wie Mobilfunk überhaupt arbeitet, was Mbit/s genau sind, wie ein PC arbeitet, wie dieser aufgebaut ist, wie man Netzwerke konfiguriert. Was mich auch interessiert hat, ist das Arbeiten mit Smart Home Technologien. Uns wurde beigebracht, wie wir diese Technologien und Geräte miteinander verbinden, was extrem spannend ist.

 

A1: Und was gefällt dir hier ganz besonders?

Sandra: Ganz besonders, dass man Kollegen von überall kennenlernt. Also dass man einfach auch österreichweit mit Kollegen arbeitet. Bei mir war es so, dass ich Kollegen in Kärnten hatte, die mich dann über Skype einschulten oder wir kurze Meetings hatten. Sowas finde ich dann eigentlich schon ganz cool und interessant.

Ernst: Wir haben hier einen sehr großen Kundenstamm. Die Kunden sind sehr unterschiedlich. Manche sind per Du, manche per Sie. Ich habe auch Kunden, die angefressen in den Shop kommen und keiner weiß, warum. Und dann muss man die Kunden erst einmal wieder auf den Boden holen. Ich fand das immer sehr interessant, weil man so mit den Menschen ins Gespräch kommt. Man sollte dann immer Fragen stellen. Worum geht es überhaupt? Kann man irgendwie helfen? Meistens kann man auch helfen.

 

A1: Wie würdest du die Zusammenarbeit mit anderen Menschen oder Kolleginnen und Kollegen beschreiben?

Sandra: Was ich so super finde ist, dass es nie irgendwelche Vorurteile gegeben hat, weil ich eine Frau bin. Das finde ich so super. Alle Kollegen und Kolleginnen wollen zusammenarbeiten und sind immer sehr bemüht, dass man auch zusammen was lernt. Man wird sehr schnell ins Team aufgenommen.

Hesam: Super! Man wird am Anfang gleich in Teams aufgeteilt und arbeitet die ganze Zeit eigentlich in Gruppen. Ich finde es super, dass man nicht alleine ist und man traut sich auch viel mehr in einer Gruppe.

Ernst: Hier in der Kärntnerstraße ist es eine sehr freundliche Familie. Ich bin zwar der einzige Lehrling im Shop, aber wir sind trotzdem alle per Du. Wenn irgendein Problem aufkommt, reden wir auch offen darüber. Die Atmosphäre ist extrem locker.

Lerne neue Menschen kennen und meistere viele Herausforderungen, an denen du wachsen kannst.

A1: Wie war das Bewerbungsgespräch für dich?

Hesam: Das Bewerbungsgespräch hatte sehr viele Phasen. Zuerst wurden wir eingeladen zu einem Test, den wir bestehen mussten. Danach haben wir ein Referat über A1 vorbereiten müssen, über ein spezielles Thema. Es war sehr spannend eigentlich, weil man sich durch diese verschiedenen Phasen wirklich beweisen konnte. Und das fand ich sehr positiv, dir wird wirklich eine Chance geboten.

Ernst: Bei mir war es sehr improvisiert. Also es sollten 5 Bewerber noch kommen, ich war im Endeffekt alleine mit dem Ausbildner. Es war auch die Präsentation geplant, dann ging der Beamer nicht, dann musst ich es natürlich frei machen. Das war irgendwie doch sehr lustig. Dann hatten wir ein Verkaufstraining, mussten ein Excel schreiben, was relativ einfach war. Ich habe dafür nur zwei Minuten gebraucht, obwohl ich relativ viel Zeit bekommen habe. Dann war noch eine Psychologin dabei, ein Gespräch und der Computertest.

Sandra: Ich war schon sehr nervös, weil ich vor allem noch nicht so oft in Wien vorher war. Ich war schnell beeindruckt von allem. Dann noch so ein großes Gebäude hier im Arsenal. Im Gespräch selbst haben wir auch was Praktisches ausprobieren dürfen. Wir haben ein Telefon zusammengebaut, was ich recht witzig fand.

 

A1: Welche Tipps hast du für Jugendliche, die sich genau für diese Lehrstelle bewerben wollen?

Ernst: Geduld würde ich behaupten, und Menschenkenntnis. Du musst auch ein offener Mensch sein. Wenn ein Kunde in den Shop kommt und du sagst „Nein, ich traue mich nicht reden“, dann kommt das nicht so gut. Die Kunden kommen auf dich zu, egal wie lange du da bist. Sei es jetzt im ersten oder im vierten Lehrjahr. Die Kunden kommen und erwarten, dass du das schaffst.

Sandra: Viel Motivation mitbringen auf jeden Fall, weil es auch nicht immer ganz einfach sein kann. Also wenn man wirklich Leistungen bringen will, braucht man sicher einiges an Motivation. Und auf jeden Fall ein technisches Verständnis, also dass man zumindest die Grundbasis dafür hat.

Hesam: Immer mitlernen, weil wenn man beim Programmieren von Anfang an nicht aufpasst, ist man schnell ganz hinten. Wenn das Interesse da ist, ist sowieso alles ganz einfach!

 

News zu unseren Lehrberufen:

  • Der Lehrberuf E-Commerce ist seit diesem Jahr ganz neu mit dabei.
  • Der Lehrberuf Einzelhandel bekommt eine völlig neue Auffrischung im Recruiting. Die Bewerbung besteht ab heuer aus einem Online-Test, einem Casting und einer ersten Aufgabenstellung über Whatsapp. Außerdem bekommen Bewerber die Möglichkeit, an zwei Schnuppertagen im ausgewählten Shop teilzunehmen. Der Shopleiter entscheidet schlussendlich, wer für die Ausbildung qualifiziert ist.
  • Das neue Bewertungssystem während der Ausbildung basiert auf einem Punktesystem. Man erhält zusätzliche Punkte, je nachdem, wie aktiv man ist (sprich, wenn man sich eigenständig weiterbildet). Damit gehen auch gewisse Extras einher, wie ein neues Mobilgerät, Sonderschulungen oder Mitarbeit im Projektmanagement.

Alle Details darüber erfahrt ihr auf unserer Homepage hier.

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