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Sicheres Homeoffice? Check jetzt deinen Status

Einen Vorteil hat der zweite Lockdown in Österreich: Wir haben aus dem ersten gelernt, können besser damit umgehen und sind in der Nutzung digitaler Möglichkeiten besser aufgestellt als noch vor einigen Monaten. Dennoch gilt es, gerade im Homeoffice einige Themen zu beachten. Manchmal übersieht man scheinbar unwichtige Kleinigkeiten – und das kann üble Folgen haben. Wir geben dir 7 Tipps, wie du dein Homeoffice sicher machen kannst.

1. Nicht jedes Gerät und jede Information mit nach Hause nehmen

Corona nervt, aber es bringt Dir auch neue Chancen: Mach jetzt Dein Homeoffice zu einem sicheren Ort.

In der Regel sind Unternehmensnetzwerke heute sicher, dafür sorgen die Spezialisten der großen und spezialisierten IKT-Unternehmen wie A1. Doch in den eigenen vier Wänden kann es sein, dass man nicht mehr so sicher surft. Hier sind oft andere Provider die Basis für den Datenaustausch. Überlege daher genau, welche Firmendaten du ins Homeoffice mitnimmst und welche Infos du teilst: Hacker können sich zwischenschalten und die Daten abfangen („Man-in-the-middle-Angriff“). Daher nur über gesicherte Verbindungen kommunizieren bzw. über virtuelle private Netzwerke (VPNs) – diese Zugänge werden dir von deiner Firma bzw. der IT-Abteilung zur Verfügung gestellt. Sollte es da mal Probleme geben, lieber pausieren als „offen“ und angreifbar kommunizieren.

2. Software auf allen Geräten aktuell halten

Ein leidiges Problem: Ältere Devices verfügen über weniger Schutz. Ein paar Jahre alte Smartphones, die nicht mehr gewartet werden, oder ältere PCs sind da ein echtes Einfallstor in die Firmennetzwerke. Im Zweifelsfall sollte man sich bei der IT-Abteilung rückversichern – und gegebenenfalls um neue Geräte anfragen. Der Schutz liegt ja auch im Interesse deiner Firma. Mehr Infos dazu hier.

3. Firewall (manuell) aktivieren

Mit einer Firewall ist einiges getan. Sie überwacht den Netzwerkverkehr und lässt Datenpakete auf Basis von bestimmten Sicherheitsregeln zu bzw. blockiert diese. Damit ist eine Firewall eine wichtige Barriere. Doch sie muss bei manchen Rechnern erst aktiviert werden, und zwar über die Sicherheitseinstellungen (sowohl in der Windows- wie auch in der Mac-Welt). Vermeiden sollte man jedenfalls, sich mit nicht gesicherten WLAN-Netzwerken zu verbinden. Arbeiten von überall aus ist zwar praktisch, kann aber gefährlich sein.

4. Nach der Arbeit auch die Geräte ruhen lassen

Wenn der Tag im Homeoffice vorbei ist, raten Experten dazu, die Webcam und die Geräte zu deaktivieren. Vor allem sprachgesteuerte Geräte sollte man über Nacht „ruhen“ lassen. Übrigens: auch immer wirklich abmelden und den Rechner nicht nächtelang im Standbymodus laufen lassen.

5. Trennung von Dienst und Freizeit

Von einer Vermischung von privater und dienstlicher Nutzung der Geräte ist eher abzuraten. Hier ist auch die jeweilige Unternehmensrichtlinie zur Verwendung von mobilen Devices zu berücksichtigen, die in größeren Firmen heute zum Alltag gehört. Ansonsten besteht die Gefahr, dass sich über die private Nutzung Programme über das Device ins Firmennetzwerk einschleichen – das heißt dann „Schatten-IT“. Vermeide auch das Verarbeiten von Firmendaten auf privaten Endgeräten. Wenn es sich aufgrund der Situation nicht vermeiden lässt, hole dir nach Rücksprache mit der IT-Abteilung eine entsprechende Genehmigung ein.

6. Nicht auf falsche Freunde reinfallen

Ein wichtiger Aspekt gerade im Homeoffice, wo es nicht immer möglich ist, sich gleich direkt auszutauschen, ist das Einschalten des Hausverstands. Vor allem im Mailverkehr: Nicht jeder, der sich als Kollege ausgibt, muss einer sein. Es gibt Programme, die Mailadressen selbst generieren. Daher darauf achten, ob es wirklich der Kollege aus dem Nebenzimmer ist, der sich gerade über Mail meldet. Vorsicht auch dann, wenn auf einmal Anforderungen oder Aufträge per WhatsApp kommen, die bisher immer über Mail eingelangt sind. Hier könnte eine Falle vorliegen – zumindest nachfragen! Oder rasch eine Telco via MS Teams einchecken, damit möglichst alle, die davon betroffen sein könnten, auch gleich informiert werden. Denn wenn einmal ein Schaden entstanden ist, kann es unangenehm werden.

7. Daten sicher verwahren

Fotos: unsplash.com. Headerfoto: Tina Witherspoon

Zum Schluss ein simpler, aber wichtiger Tipp: Datenträger wie USB-Sticks mit Firmendaten nicht einfach liegen lassen, sondern wegsperren. Auch nicht für andere Familienmitglieder zugängig machen, sonst könnten diese unabsichtlich Schaden verursachen.
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